Landkreise Böblingen und Ludwigsburg: Betrüger aktiv

Zahlreiche Anrufe mit betrügerischem Hintergrund gingen in den vergangenen Tagen bei Bürgerinnen und Bürgern beider Landkreise ein. Die Betrüger versuchten mit den gängigen Maschen, wie „falscher Polizeibeamter“, Schockanrufe oder Gewinnversprechen an das Bargeld der Angerufenen zu kommen.

Der Großteil der Kontaktierten erkannte die Betrugsversuche und beendete das Gespräch, so dass die Straftäter leer ausgingen.

In zwei Fällen verhalf die Aufmerksamkeit Außenstehender dazu, die Taten aufzudecken: Bereits Mitte August wurde ein Senior aus Leonberg schriftlich über einen Gewinn eines sechsstelligen Betrags informiert. Um den Gewinn ausbezahlt zu bekommen, sollte er sich zunächst telefonisch melden. Im Zuge mehrerer Telefonate wurde ihm erläutert, dass er zunächst Notarkosten und weitere Gebühren zu begleichen habe.

Hierauf führte der Senior eine Überweisung durch und zahlte Bargeld bei einem Geldtransferunternehmen ein. Insgesamt erbeuteten die Betrüger so mehrerer tausend Euro. Als der Mann am Dienstag einen größeren Betrag von seinem Konto abheben wollte, wurde die Mitarbeiterin seines Geldinstituts hellhörig.

Sie alarmierte die Polizei, worauf der Betrug aufgedeckt wurde. In einem Fall in Bietigheim-Bissingen wurde ein Taxi-Fahrer misstrauisch, als er eine ältere Dame vergangenen Donnerstag zu einer Bankfiliale fahren sollte. Die Seniorin hatte vermutlich im Laufe der vergangenen Woche Anrufe von einem vermeintlichen Polizeibeamten erhalten. Im weiteren Verlauf übergab sie einer bislang unbekannten Person Bargeld und Schmuck im Wert von vermutlich etwa 1.000 Euro. Des Weiteren wollten die Betrüger die Frau dazu bringen, einen größeren Bargeldbetrag von ihrem Konto abzuheben. Hierzu orderten die Betrüger telefonisch ein Taxi für die betagte Dame, das sie zuhause abholen und anschließend zur Bank fahren sollte. Der Taxifahrer wurde jedoch skeptisch, als die Seniorin in sein Fahrzeug stieg.

Der Auftrag bei seiner Zentrale war durch eine junge Frau erfolgt. Als die Zentrale versuchte telefonisch Kontakt zu der Anruferin herzustellen, war dies nicht möglich.

Gemeinsam entschieden die Taxizentrale und der Fahrer die Seniorin nicht zur Bank, sondern zur Polizei zu fahren, da sie einen Betrug witterten. Dort stellte sich schließlich heraus, dass die Frau tatsächlich Opfer einer Betrugsmasche geworden war. In beiden Fällen hat Polizei die Ermittlungen aufgenommen.


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