Länderübergreifender Sicherheitstag zur Bekämpfung von Straftaten im öffentlichen Raum

Am vergangenen Freitag führten die Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland den vierten länderübergreifenden Sicherheitstag durch. Das Polizeipräsidium Ludwigsburg beteiligte sich ebenfalls und führte in Böblingen und Ludwigsburg sowie auf der Autobahnrastanlage Sindelfinger Wald Kontrollen durch.

„Die Gewährleistung der Sicherheit im öffentlichen Raum stellt einen Schwerpunkt unserer täglichen Arbeit dar. Wir wollen, dass sich die Bürgerinnen und Bürger in den Landkreisen Böblingen und Ludwigsburg sicher fühlen können“, sagt Polizeipräsident Burkhard Metzger.

Nachdem es im Frühjahr, während des pandemiebedingten Lockdowns, insbesondere an den Wochenenden im Bereich des Flugfelds in Böblingen zu größeren Personen- und Fahrzeugansammlungen gekommen war, hatte das Polizeipräsidium Ludwigsburg mit verstärkten Überwachungs- und Kontrollmaßnahmen reagiert.

Identische Maßnahmen wurden im Sommer in Ludwigsburg umgesetzt.

In der Innenstadt waren gewaltbereite Personengruppen aufgetreten und auf dem als beliebter Treffpunkt bekannten Akademiehof registrierte das Polizeirevier Ludwigsburg einen Anstieg von Straftaten und Ordnungsstörungen.

Die Intensivierung gezielter Kontrollmaßnahmen führte letztlich dazu, diesen Entwicklungen entgegenzutreten und sie aufzuhalten.

Die polizeilichen Maßnahmen wurden hierbei von den jeweiligen Stadtverwaltungen flankiert und unterstützt. Von Freitagabend, 19.00 Uhr, bis Samstagmorgen, 01.00 Uhr, fanden in Böblingen und Ludwigsburg Personenkontrollen an den bekannten Schwerpunkten, Bahnhöfen und Plätzen statt. Insbesondere in Böblingen wurden auch Gaststätten überprüft. Das Referat Prävention des Polizeipräsidiums Ludwigsburg führte Online-Vorträge zu dem Themenbereich Sicherheit im öffentlichen Raum durch.

Die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg überwachte am Freitag von 09.00 Uhr bis 14.00 Uhr den Fahrzeugverkehr auf der Rastanlage Sindelfinger Wald.

Es wurden insgesamt 461 Personenkontrollen durchgeführt und 163 Fahrzeuge überprüft. Die eingesetzten Beamten leitete fünf Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein und zeigten einen Verstoß gegen das Waffengesetz an.

Es wurden sechs Verkehrsordnungswidrigkeiten festgestellt und gegen zwölf Personen ein Platzverweis ausgesprochen. Im Zuge der Gaststättenkontrollen registrierte die Polizei insgesamt sieben Ordnungswidrigkeiten. Außerdem konnte ein mit Haftbefehl gesuchter 58 Jahre alter Mann festgenommen werden.


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