Wie bereits berichtet, brannte am Samstagabend in einem Hochhaus im Schorndorfer Rehhaldenweg eine Wohnung im 5.Obergeschoss des Gebäudes. Insgesamt wurden bei dem Brand elf Personen verletzt, darunter drei Polizeibeamte, die teilweise die Bewohner aus ihren Wohnungen retteten. Die 54 Jahre alte Bewohnerin der Wohnung in der der Brand ausbrach befindet sich nach wie vor in medizinischer Behandlung. Ihr Gesundheitszustand ist stabil.
Mittlerweile haben die Brandermittler und Kriminaltechniker der Waiblinger Kriminalpolizei die Ermittlungen übernommen und gemeinsam mit einem Brandsachverständigen die völlig zerstörte Wohnung begutachtet. Nach den ersten Erhebungen der Kriminaltechnik in der Brandwohnung dürfte das Feuer im Schlafzimmer der Wohnung ausgebrochen sein.
Die Rauchgase und Folgebrandschäden haben sich anschließend über den Wohnungsflur bis zur Küche hin ausgebreitet. Der Rauch dran größtenteils durch das Küchenfenster über den Balkon aus dem Gebäude. Man geht momentan davon aus, dass der Brand mit großer Wahrscheinlichkeit durch eine fahrlässige Handlung der Wohnungsinhaberin ausbrach. Allerdings stehen aktuell noch die technischen Untersuchungen aus, so dass die Möglichkeit einer technischen Ursache noch nicht gänzlich ausgeschlossen ist. (pol/jk)
