Mehr Effizienz – wie lassen sich die Kosten beim Fuhrpark senken?

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Der Fuhrpark ist in vielen Unternehmen ein großer Kostenpunkt. Neben den Anschaffungskosten, meist über Leasing-Verträge geregelt, fallen laufenden Ausgaben, wie Instandhaltung, Versicherung und Kraftstoff, an. Da lässt sich doch sicher eine Menge sparen, oder?

Diesen Wunsch haben zumindest viele Fuhrparkbesitzer und stellen damit hohe Anforderungen an das interne Fuhrparkmanagement. Schon eine Flotte ab 100 Fahrzeugen kann für erhebliche Belastungen sorgen. Doch mit einer passenden Strategie lassen sich durchaus Potenziale aufdecken.

Woraus setzen sich die Kosten für einen Fuhrpark zusammen?

Die Ausgaben für eine Unternehmensflotte setzen sich aus mehreren Blöcken zusammen. Diese bestehen aus den Leasingkosten oder den Abschreibungen plus den Finanzierungskosten, den laufenden Kosten, wie Kraftstoff oder Instandhaltungsmaßnahmen, der Kfz-Steuer sowie den Versicherungen, den Reifen und deren Wechsel, die Verschließkosten und Ausgaben für die Haupt- und Abgasuntersuchung, der Fahrzeugreinigung und den anfallenden Reparaturen.

Bei so vielen unterschiedlichen Posten kann ein Fuhrparkmanager schnell den Überblick verlieren, denn schließlich ist das nicht seine einzige Aufgabe. Er trägt die Verantwortung für die Einhaltung der Unfallvorschriften und kümmert sich um die sachgemäße Nutzung der Dienstwagen durch den Fahrer. Dabei fällt zum Beispiel eine regelmäßige Führerscheinkontrolle an.

Die transparente Kostenerfassung im Fuhrparkmanagement

Kosten bei der Fahrzeugflotte lassen sich nur dann senken, wenn diese umfänglich und transparent erfasst sind. Mit einer Softwarelösung gestaltet sich das am einfachsten. Diese übernimmt bereits viele Prozesse automatisiert, wie die Übertragung laufender Kosten auf den nächsten Monat. Zudem gewährt eine übersichtliche Benutzeroberfläche jederzeit einen Echtzeit-Überblick über die aktuellen und anstehenden Ausgaben.

Kostenpunkt Kraftstoff

Sparpotenziale sind häufig beim Kraftstoffverbrauch zu finden. Es kann sich zum Beispiel anbieten Dienstfahrzeuge zwischen 18 und 20 Uhr zu betanken, da hier laut Statistik der Tankpreis günstig sein soll. Darüber hinaus ist das Fahrverhalten ein entscheidendes Kriterium, das effizient zur Senkung der Fahrzeugkosten beitragen kann. Fuhrparkmanager sollten Fahrer regelmäßig an ein vorausschauendes Fahren erinnern. Frühes Schalten, ausrollen lassen oder die Senkung der Geschwindigkeit unterstützen eine Reduktion des Kraftstoffverbrauchs.

Konditionen bei Leasingverträgen

Unternehmen, die Ihre Fahrzeugflotte leasen, genießen meist mit einem Full-Service-Leasing viele Vorteile, die auch bei der Kostenübersicht und beim Sparen helfen. In den Komplettpaketen sind bereits alle Ausgaben für Wartung, Inspektionen, Versicherungen und Steuern zusammengefasst. Wenn die Rückgabe eines Leasingfahrzeugs ansteht, können Unternehmen den Wartungs- und Verschleißvertrag nutzen und eine umfassende Aufbereitung in der Werkstatt veranlassen. Damit bleiben unerwartete Kosten bei einer Beanstandung aus.

Gute Konditionen bei einem Full-Service-Leasing oder normalen Leasing lassen sich jedoch nur mit geschickten Verhandlungen erreichen. Ein Vergleich zwischen unterschiedlichen Anbietern lohnt sich und letztlich stehen diese immer auch in Konkurrenz. So können sich Unternehmen einen Leasingpartner aussuchen, der mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt.


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