Jonathan Petersson / Pexelst

Stuttgart. Im Zeitraum von Januar bis September 2025 verzeichnete Baden-Württemberg einen deutlichen Rückgang bei den Importen von Feuerwerkskörpern. Laut vorläufigen Ergebnissen der Außenhandelsstatistik des Statistischen Landesamtes wurden im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 67,8 Prozent weniger Feuerwerkskörper in den Südwesten eingeführt.

Dirk Meyer (kai)

Die importierte Menge von Feuerwerkskörpern betrug in den ersten neun Monaten des Jahres 2025 insgesamt 68,4 Tonnen. Der Wert dieser Importe lag bei rund 372.800 Euro.

Rückgang bei den Importen

Im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres, in dem noch 212,3 Tonnen Feuerwerkskörper eingeführt wurden, ergibt sich ein Rückgang von 143,9 Tonnen oder 67,8 Prozent.

Die Herkunft der importierten Ware zeigt eine klare Ausrichtung auf bestimmte Länder: Etwa 53,6 Prozent der Feuerwerkskörper stammten aus der Volksrepublik China, was 36,7 Tonnen entspricht. Weitere bedeutende Herkunftsländer waren die Schweiz mit einem Anteil von 15,8 Prozent sowie Italien mit 14,3 Prozent.

Geringe Importe in Baden-Württemberg

Baden-Württemberg zählt zu den einfuhrschwächeren Bundesländern, was Feuerwerkskörper betrifft. Im Jahr 2025 betrug der Anteil des Bundeslandes an den gesamten Feuerwerksimporten nach Deutschland lediglich 0,2 Prozent. Eine genaue Zuordnung der Importe auf das Bundesland, in dem die Feuerwerkskörper letztlich verkauft oder verwendet werden, lässt sich aufgrund der Erhebungsmethoden jedoch nicht eindeutig feststellen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Außenhandelsstatistik nur den Generalhandel abbildet, wodurch unter Umständen Waren erfasst werden, die für den Verkauf in anderen Bundesländern bestimmt sind, aber über Baden-Württemberg abgewickelt werden.

Export in die Schweiz

Der Export von Feuerwerkskörpern aus Baden-Württemberg ins Ausland war in den ersten drei Quartalen 2025 ebenfalls gering. Im gesamten Jahr 2025 wurden nur 8 Tonnen Feuerwerkskörper aus dem Südwesten exportiert. Dabei ging nahezu die gesamte Menge (99,7 Prozent) in die benachbarte Schweiz.

Die Außenhandelsstatistik bezieht sich auf den grenzüberschreitenden Warenverkehr und berücksichtigt keine grenzüberschreitenden Dienstleistungen, die von der Deutschen Bundesbank erfasst werden. Die Ergebnisse, die im November 2025 vorgelegt wurden, sind vorläufig und werden regelmäßig aktualisiert.

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