Von Alexander Kappen
Stuttgart. Ein sonniges Wochenende lässt uns noch einmal ausgiebig hinaus zu gehen – in die Natur, zu einem tollen Ausflugsziel. Das Bärenschlössle hat der Reporter vor kurzem besucht.
Hier gibt es schwäbische Leckereien: „Wählen Sie an unserer SB-Theke im Erdgeschoss aus unseren Tagesgerichten Ihr Lieblingsessen aus. Unsere Küche bietet neben unseren Klassikern wie Linsen & Spätzle oder Zwiebelrostbraten, Maultaschen, frischem Fisch, auch vegane und vegetarische Gerichte an.
Unsere Wildgerichte stammen i.d.R. aus der Jagd vor Ort. An schönen Sonn- und Feiertagen bieten wir an unserem Außenstand gegrillte Rote & Bratwürste an. Im Winter heißen Glühwein und alkoholfreien Punsch. Ganzjährig halten wir ein großes Angebot an täglich frischen Kuchen für Sie bereit.“ heißt es auf der Homepage des Bärenschlössle.
Das beliebte Ausflugsziel hat eine spannende Geschichte: „1768 als Lustschloss von Herzog Carl Eugen von Württemberg als zweigeschossiger Pavillon, ganz aus Stein im altrömischen Stil errichtet, dient das Bärenschlössle heute als beliebtes Ausflugsziel / Restaurant den Stuttgartern und vielen Gästen aus Nah und Fern.
Der Pächter Jürgen Unmüßig mit Familie und über 60 Mitarbeitern sorgen dafür, dass jeder Besucher zufriedengestellt wird, bei freundlichem und schnellem Service.
Schon seine Mutter, die die Bewirtung des Bärenschlössle im Jahr 1964 begann, bewirtete Spaziergänger, die bei ihr einkehrten, mit Kaffee, Kuchen, „einfachem Vesper“ und einem „Viertele“ schwäbischem Wein. Die Liebe zum Bärenschlössle kam für Jürgen Unmüßig also nicht von ungefähr; schon als junger Bub durchstreifte er den Rotwildpark und wohnte in der nahegelegenen Wildmeisterei, in der sein Großvater, Otto Günther, lange Jahre als Revierförster diente.
Die eher wechselhafte Geschichte des Bärenschlössle war gezeichnet von Aufbau und Zerstörung. 4 mal wurde es aufgebaut und ist nun die 4. Version des Ursprungsschlösschens!

