Fast 15.300 Schülerinnen und Schüler haben die Abiturprüfung an den beruflichen Gymnasien in Baden-Württemberg erfolgreich bestanden – das ist etwa 500 mehr als im Vorjahr.
Die Notenholle war auch nicht leer, der Anteil der nicht bestandenen Prüfungen lag bei etwa 4%, was einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr entspricht.
Von Dirk Meyer (kai)
Die Durchschnittsnote der erfolgreichen Absolventen belief sich auf 2,46 – ein leichter Rückschlag gegenüber dem Vorjahr, aber immer noch besser als vor der Corona-Pandemie. Im Vergleich zu den allgemeinbildenden Gymnasien lag die Durchschnittsnote bei 2,21.
Trotzdem zeigt die Entwicklung der Abiturdurchschnittsnoten an den beruflichen Gymnasien in Baden-Württemberg seit 1990 eine positive Tendenz. Die Noten haben sich kontinuierlich verbessert und liegen aktuell auf einem stabilen Niveau. Im Vergleich zum Jahr 1990, als die Durchschnittsnote bei 2,62 lag, hat sich die Note um etwa 0,16 Punkte verbessert.
Ein besonderer Höhepunkt war die Zahl der „1er-Abi“-Kandidaten, die sich auf etwa 225 Schülerinnen und Schüler belief (1,5% des Gesamtbestandes). Die häufigste Durchschnittnote war wie bereits im Vorjahr die 2,8 (886-mal).
Der Anteil der „1er-Abi“-Kandidaten betrug 23,5%, die Note 2 stand bei 50,9% und die Note 3 bei 25,6%. Es gab auch 621 Schülerinnen und Schüler, die die Abiturprüfung nicht bestanden haben und weitere 241 waren nicht zur Abiturprüfung zugelassen worden.
Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Entwicklung in Zukunft entwickelt. Eines ist jedoch klar: Die beruflichen Gymnasien in Baden-Württemberg haben sich trotz eines leichten Rückschlags ihrer Abi-Erfolg gesichert und eine gute Tradition im Rückblick auf ihre Abiturprüfungen.

