Für viele ist der Bahnhofsvorplatz ein Brennpunkt. Verantwortlich dafür ist das „Bahnhofsklientel“. Das soll nun umgelagert werden um so wieder mehr Sicherheit für alle zu erhalten
Von Alexander Kappen
Esslingen. Lautes Rumschreien und Herumtanzen am Bahnhofsvorplatz durch eine offenbar alkoholisierte Frau. Dieses Bild das der Reporter höchstpersönlich mitbekam, ist ganz alltäglich für den Esslinger Bahnhof. Hier fühlt sich kaum noch jemand sicher! Aber eine Installation von Videokameras ist nicht geplant, so Nicole Amolsch, die Pressesprecherin der Stadt Esslingen gegenüber einer lokalen Zeitung.
Durch ein Dreifachkonzept sowie die Auslagerung des „Bahnhofspacks“ will die Stadt mehr Sicherheit erreichen. In der nahe gelegenen Fleischmannstraße 6 soll ein Treff für die „Herumlungerer“ entstehen.
Durch Begrünung von Bäumen und Pflanzen, die man aufstellt, soll mehr Wohlfühlatmo entstehen. Durch Beleuchtung sollen Randflächen des Bahnhofs ausgeleuchtet werden.
Altlasten: Versorgungsleitungen und Überreste eines Gaswerkes liegen im Untergrund. Die sollen langfristig entfernt werden.

