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(Anzeige) Im Jahr 2024 sollen die Rentenbeiträge laut der offiziellen Prognose erneut steigen. Durch die Erhöhung von voraussichtlich 3,5 Prozent könnte viele Rentner allerdings steuerpflichtig werden. Lesen Sie jetzt, worauf Senioren dann achten sollten.

Erneute Rentenerhöhung im Sommer 2024

Zu Beginn des Juli 2023 wurden die Rentenbeiträge bereits deutlich angehoben. Zwischen 4,39 Prozent im Westen und 5,89 Prozent im Osten lag die Erhöhung der aktuellen Rentensätze. Auch im kommenden Jahr können sich Senioren auf eine weitere Anhebung dieser freuen. Laut einer offiziellen Prognose im Entwurf des Berichts der Deutschen Rentenversicherung wird diese jedoch mit durchschnittlich 3,5 Prozent etwas niedriger ausfallen.

Zu entnehmen waren die Informationen einem Bericht, der bei der Deutschen Presse-Agentur vorlag. Am 15. November wurden die Informationen durch einen Sprecher des Bundesministeriums bestätigt. Er ließ verlauten, dass der Bericht aktuell zur Abstimmung vorliege.

3,5 Prozent Erhöhung werden erwartet

Auch wenn der endgültige Beschluss zur Erhöhung der Rentenbeiträge noch aussteht, erwarten Fachleute einen Anstieg um 3,5 Prozent. Die endgültige Festlegung findet erst im Frühjahr 2024 statt. Im Sommer jeden Jahres passen die zuständigen Experten die Renten an die deutschlandweite Entwicklung der Löhne an. Am ersten Juli jeden Jahres können sich Rentner dann in der Regel über einen Anstieg der Rente freuen.

2023 wurden die Werte der Renten im Osten denen im Westen angepasst. Damit gelten deutschlandweit gleiche Sätze und ab dem kommenden Jahr fallen die Erhöhungen dann einheitlich aus. Durch den starken Anstieg in diesem und dem zu erwartenden Anstieg im kommenden Jahr könnten viele Rentenbezieher jedoch in die Steuerpflicht fallen. Damit macht sich immer wieder Unmut breit, da trotz des Mehreinkommens netto nicht mehr übrig bleibt.

Die Verärgerung vieler Senioren ist nachvollziehbar, da mit dem Alter oftmals zusätzliche Kosten verbunden sind. Seniorengerechte Umbauten im eigenen Zuhause oder Zusatzkosten für Medikamente können Rentner stark belasten. Unternehmen wie Handicare haben es sich jedoch zur Aufgabe gemacht, alle Menschen mit passenden Alltagshilfen auszustatten. So gibt es beispielsweise Handicare Treppenlifte für jede Einrichtung und jedes Budget.

Ab wann sind Renten steuerpflichtig?

Ob Rentenbezieher der Steuerpflicht unterliegen oder nicht, hängt von zwei Faktoren ab:

  • Grundfreibetrag
  • Eintrittsjahr der Rente

Deshalb sollten Rentner und Senioren sich jedes Jahr über den aktuell geltenden Grundfreibetrag informieren. Denn mit steigenden Rentenbeiträgen steigt auch die Wahrscheinlichkeit der Steuerpflicht.

Auch dieses Jahr stieg der Grundfreibetrag zusammen mit den Renten. Er wurde von 10.347 auf 10.908 Euro im Jahr angehoben. Rentner, die im Jahr weniger Rente beziehen, sind von der Steuerpflicht befreit. Wer darüber liegt, muss eine Steuererklärung abgeben, mit welcher die zu entrichtende Einkommenssteuer berechnet wird. Im kommenden Jahr soll der Freibetrag erneut auf voraussichtlich 11.604 Euro angehoben werden.

Bei steigenden Rentenbeiträge den Grundfreibetrag beachten

Die Rentenbeiträge werden auch im kommenden Jahr ansteigen, wenn auch nicht so stark wie in diesem Jahr. Damit es für Rentenbeziehende keine böse Überraschung im Folgejahr gibt, sollten sie sich über den Grundfreibetrag informieren. Wie hoch dieser ist und ob eine Steuererklärung gemacht werden muss, erfahren Rentner bei der Deutschen Rentenversicherung. Die Kosten für altersgerechte Umbauten, wie die für einen Treppenlift, können übrigens in der Einkommensteuererklärung geltend gemacht werden.

Ein Gedanke zu „Rentenerhöhung 2024 und Steuerpflicht“
  1. Ich finde es eine riesige Schweinerei, dass Personen, die wie ich 47 Jahre versteuerte Beiträge in die Rentenversicherung eigezahlt haben seit 2005 Steuern auf die Rente zahlen müssen.
    Ich habe 74 Prozent meiner Beiträge vor 2005 entrichtet und nur 26 Prozent nach 2005.
    Trotzdem werden jetzt 74 Prozent meiner Rente besteuert.
    So ist das, wenn Beamte( Richter ) über Wohl und Wehe von Renten entscheiden.
    Beamte, die selbst nie auch nur einen Cent für Ihre Pensionen einzahlen mussten.

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