Tourismus im Ländle: Deutliche Erholung nach Corona-Krise

Stuttgart Tourist

Der Tourismus in Baden-Württemberg hat sich nach Angaben des Statsitischen Landesamt wieder erholt.

Von Dirk Meyer (pm)

Nach vorläufigen Zahlen kamen im Zeitraum Januar bis September 2022 in den Beherbergungsbetrieben in Baden-Württemberg rund 6,9 Millionen (Mill.) bzw. 83,8 % mehr Gäste an als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Übernachtungen stieg um 14,4 Mill. bzw. 56,2 % gegenüber dem entsprechenden Zeitraum 2021.

Insgesamt wurden von Januar bis September 2022 rund 15,2 Mill. Ankünfte und 40,0 Mill. Übernachtungen gemeldet. Damit gelangte das Niveau des Zeitraums Januar bis September 2019 mit damals 17,8 Mill. Ankünften und 44,2 Mill. Übernachtungen wieder in Sichtweite.

Im Jahresverlauf 2022 stiegen die Übernachtungszahlen insbesondere von Januar bis Mai deutlich an. Auch für die touristische Hochsaison zeichnete sich eine Erholung ab. Da sich die Übernachtungszahlen bereits im Jahr 2021 in den traditionell übernachtungsstärksten Sommermonaten Juni, Juli, August und September spürbar erholt hatten, fielen die aktuellen Veränderungsraten hier im Verhältnis geringer aus.

Insgesamt bilanzierte der Landestourismus für den Zeitraum Januar bis September 2022 aufgrund der stark gestiegenen Übernachtungszahlen deutlich über dem Vorjahresergebnis.

Im Zeitfenster Januar bis September 2022 verzeichneten alle neun Reisegebiete des Landes eine deutliche Steigerung der Übernachtungszahlen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Übernachtungen lag landesweit im Schnitt um 56,2 % über dem Vergleichszeitraum 2021, allerdings noch immer um 9,6 % unter dem von Januar bis September 2019.

Nach Reisegebieten änderten sich die Übernachtungszahlen im Vergleich mit dem Vorjahr (bzw. mit 2019) wie folgt:

  • Region Stuttgart +93,9 % (ggü. 2019: −20,7 %)
  • Nördliches Baden-Württemberg +61,3 % (−17,1 %)
  • Nördlicher Schwarzwald +60,3 % (−9,9 %)
  • Schwäbische Alb +56,5 % (−8,9 %)
  • Württembergisches Allgäu-Oberschwaben +52,0 % (+0,1 %)
  • Mittlerer Schwarzwald +51,0 % (−3,7 %)
  • Südlicher Schwarzwald +50,6 % (−5,7 %)
  • Bodensee +34,8 % (−0,5 %)
  • Hegau +21,9 % (−5,7 %)

Auch bei der regionalen Betrachtung ist zu beachten, dass die Referenzwerte aus dem Vorjahreszeitraum weit unter jenen von 2019 lagen.

Der Abstand hat sich mit den Zuwächsen in 2022 für alle Reisegebiete jedoch deutlich verringert. Im Reisegebiet Württembergisches Allgäu-Oberschwaben lagen die Übernachtungszahlen in Zeitraum Januar bis September 2022 sogar wieder auf dem Niveau von 2019.


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