Der Nutzen von Postwurfsendungen

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Wer abends von der Arbeit nach Hause kommt, wirft in der Regel noch vor dem Betreten des Hauses einen Blick in seinen Briefkasten. In den meisten Fällen befindet sich darin nur ein dicker Pack Werbeprospekte. Selbst Rechnungen werden heutzutage überwiegend per E-Mail verschickt.

Grundsätzlich ist dieses Vorgehen sinnvoll, da es Geld spart und Ressourcen schont. Die Frage nach der Sinnhaftigkeit von Postwurfsendungen darf daher getrost gestellt werden. Sind diese aufgrund der vielfältigen Möglichkeiten der Neuen Medien ein Relikt aus alten Zeiten oder gibt es doch noch Vorteile, die den guten alten Werbeprospekten eine Daseinsberechtigung verleihen? Es kommt darauf an, wie die Postwurfsendungen gestaltet werden!

Die Optik ist entscheidend!

Der Ehrlichkeit halber muss man sagen, dass es nicht einfach ist, eine Postwurfsendung so zu gestalten, dass sie sich von der Flut aus Prospekten und Flyern abhebt. Ein hochwertiges Erscheinungsbild ist daher ein absolutes Muss. Eine Möglichkeit ist, mit Prägezangen seine Briefpost aufwerten zu lassen. Prägezangen verleihen einem einfachen Blatt Papier einen völlig anderen Charakter.

Zum einen lassen sich dadurch Dokumente wie Verträge fälschungssicher gestalten, zum anderen wirken Postwurfsendungen wie Einladungen, Gutscheine oder Hinweise auf Verkaufsaktionen dann seriöser und edler, wenn das eigene Logo mit einer Prägezange aufs Papier gedruckt wird. Unter dem Haufen seelenloser und billiger Werbeprospekte sticht eine hochwertig bedruckte Karte geradezu hervor!

Verteilung von Postwurfsendungen

Postwurfsendungen lassen sich sehr schnell und sehr zuverlässig verteilen. Seitens der Deutschen Post gibt es hier zwei verschiedene Optionen. Unadressierte Sendungen gehen an sämtliche Haushalte in einem Postleitzahlbereich, teiladressierte Sendungen zielen auf bestimmte Bevölkerungsgruppen ab, wie beispielsweise Bewohner von Einfamilienhäusern.

Aber auch private Promotionagenturen kommen für die Erstellung und Verteilung einer Postwurfaktion in Betracht. Die Kosten hierfür liegen zwar höher, dafür wird für jeden Kunden ein individuelles Konzept erarbeitet, sodass Streuverluste auf diese Weise in deutlich geringerem Umfang zu erwarten sind.

Postwurfsendungen mit Giveaways aufpeppen!

Jeder kennt es. Fast monatlich flattert ein Flyer einer neu eröffneten Dönerbude oder einem Pizzalieferdienst ins Haus. Meist sind dies lieblos gestaltete Artikel, die zum Teil unfachmännisch aufgemacht sind und oft noch mit Rechtschreibfehlern und sprachlichen Unzulänglichkeiten daherkommen. Damit lässt sich heute kaum eine Katze hinterm Ofen hervorlocken. Um sich von der Konkurrenz abzuheben, bedarf es einer ausgefeilteren Strategie.

Eine Postwurfsendung kann beispielsweise durch die Beilage von Werbeartikeln aufgepeppt werden. Wichtig ist hierbei, dass die Giveaways einen Mehrwert für den Kunden bieten und zugleich nicht von minderer Qualität sind, denn sie sind die Botschafter des Unternehmens. Ein Getränkemarkt könnte beispielsweise mit einem funktionalen Flaschenöffner werben, ein Fitnessstudio mit einem leckeren Müsliriegel. Schön ist es, wenn der Werbeartikel einen Bezug zur Branche des Unternehmens aufweist. In Verbindung mit einem Wertgutschein oder einer Bonuskarte kann die Neugier der potenziellen Kunden auch mit einem finanziellen Entgegenkommen geweckt werden.

Fazit

E-Mails sind zwar nachhaltiger und kostenfrei, jedoch darf deren Werbewirkung nicht überschätzt werden. Ähnlich wie schlecht gemachte Postwurfsendungen von der Stange gehen diese in der Masse von Nachrichten unter oder verschwinden gleich hinter dem Spamfilter.

Eine gut durchdachte Postwurfaktion mag zwar auf den ersten Blick konservativ oder gar altertümlich wirken, jedoch lässt sich dadurch oft ein höherer Werbeeffekt erzielen.


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