Immobilienverkauf ohne Makler – Pro und Contra

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Was tun, wenn man ein Haus verkaufen will? Ist es zwingend notwendig, einen Makler einzuschalten?

Zunächst einmal gute Nachrichten. Wir berichteten ja schon darüber, dass die Zahl der Wohnungseinbrüche auf einem niedrigen Niveau ist. Das spricht deutlich dafür, sich in unserer schönen Gegend niederzulassen. Jetzt hat man entsprechende Pläne gefasst, allerdings ist man Immobilienbesitzer in Carolinensiel. Was tun? Das Haus vermieten? Möglich, aber was ist mit Leuten, welche die Immobilie dann verwohnen? Dann lieber verkaufen – aber an wen? Und wie?

Kann man einfach so eine Annonce aufgeben, mit den Worten „Freundliches, zweistöckiges Haus in Carolinensiel zu verkaufen? Bei Interesse melde man sich bei Kay Newirkli-Che / Ann Zeige?“ Oder wendet man sich lieber an eine der großen Immobilienfirmen, wobei man nach den letzten Informationen die „Deutsche Wohnen“ besser auslässt?

Oder was, wenn man aus unserem schönen Ländle nach Mannheim ziehen will? Verkauft man selbst oder nutzt man einen der zahlreichen Immobilienmakler für Stuttgart?

Ist es also unbedingt nötig, einen Makler einzuschalten, oder geht das auch in Eigenregie? Gut, im Alleingang geht bekanntlich vieles.

Immobilienverkauf im Solomodus.

So kann der Preis, der erzielt wird, komplett in die eigene Tasche fließen, da eine Provision möglicherweise komplett entfällt. Dies bedeutet natürlich auch, dass das Gebäude günstiger verkauft werden kann. Somit könnte eine größere Anzahl an potenziellen Käufern ihr Interesse bekunden.

Sollte man also Zeit, Spaß und ein größeres Talent für Verhandlungen mitbringen, wäre die Überlegung, das Haus ohne Hilfe eines Maklers zu verkaufen, durchaus interessant.

Allerdings braucht man dafür Ausdauer, Geduld und die Gabe haben, mit Menschen umzugehen. Auch muss ein sogenanntes „Exposé“ erstellt werden. In der Literatur ist dies ein Entwurf und auch beim Schreiben von Drehbüchern trifft dies zu, da hier ein Handlungsgrundriss verfasst wird. Da wir uns aber in der Welt der Immobilienkäufe und -verkäufe bewegen, dürfte klar sein, dass es sich hierbei zwar auch um eine Beschreibung handelt, die sich aber mit dem zu verkaufenden Gebäude beschäftigt.

 Immobilienverkauf per Makler

Wer diese Beschreibung und entsprechende Werbemaßnahmen lieber den Händen einer im Verfassen solcher geschulten Person überlässt, greift lieber zum Makler. Da Verhandlungen auch nicht jedermanns Ding sind, ist es keine Schande, sich hier Hilfe zu suchen. So erspart man sich etwaigen Ärger und viel Zeit, sowie Mühe. Außerdem erhalten Interessenten durch den Makler eine kompetente, seriöse und professionelle Betreuung. Damit wäre er auch die „Courtage“ genannte Maklerprovision wert.

Immerhin haben diese Leute eine umfangreiche Ausbildung genossen und sind somit in der Lage, sich um Dinge zu kümmern, von der ein Nicht-Makler nur begrenzt Ahnung hat.

Kenntnisse des Maklers

Ein Makler kann entsprechend seiner Kenntnisse die Immobilie weitaus besser bewerten, als man selbst. Klar, man kann einen Wunschpreis in die Anzeige schreiben, aber ob dieser realistisch ist, könnte einem jeder Makler, der seine Provision wert ist, auseinandersetzen. Immerhin nutzt er verschiedene Verfahren zur Wertermittlung, indem er den Sach-, Ertrags- und Vergleichswert als Bewertungskriterien heranzieht. Des Weiteren weiß er, wie man Liegenschaftsunterlagen beschafft, beziehungsweise aufbereitet, wie man bezüglich Angelegenheiten in Vertrags- und Baurecht berät und kann auch bezüglich der Wohngesundheit Tipps geben. Dies ist etwa bei einem Verdacht auf Schadstoffbelastung wichtig.

Entsprechend kann er auch notwendige Experten vermitteln und eventuell gar Antiquitäten, die in einem geerbten Haus gefunden wurden, bewerten.  Und wo wir gerade bei „Bewertungen“ sind – ein Makler überprüft auch, ob der Käufer, der sich für die Immobilie interessiert hat, eine hinreichende Bonität hat. Immerhin will man ja nicht jahrelang auf das Geld warten müssen. Außerdem kann er die richtige Zielgruppe, die für das Haus infrage kommt, eruieren und genau feststellen, ob die Interessenten sich für diese Immobilie eignen.

Ebenfalls wichtig: Der Makler betreut den Abschluss der notwendigen Verträge, die er in Kooperation mit einem Notar ausgearbeitet hat, ist bei Beurkundungen dabei und sorgt dafür, dass die Übergabe des Wohnobjektes reibungslos verläuft.

Fazit

Wir halten fest: Ja, es ist theoretisch möglich und auch durchaus verführerisch, auf den Makler zu verzichten. Eingedenk der Möglichkeiten, die eine solche Person allerdings hat, des Wissens und der Kenntnisse, wäre es allerdings nur dann eine gute Idee, wenn man selbst über all dies verfügen würde.


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