Neuer Partyhotspot: Die Weinberge als Zufluchtsort

Im Gebiet Scharrenberg feiern Jugendliche Party-Orgien mit Müll und Chaos

Der Stuttgart Journal Reporter wohnt selbst neben den schönen Weinbergen von Mettingen. Er beobachtet von Jahr zu Jahr mehr Erholungssuchende hier.

Von Alexander Kappen

Stuttgart. Der Feuersee, Marienplatz und Schlossplatz sind die Party-Hotspots an denen es jede Menge Ärger gab. Nun hat die Stadt hier Ordnungs-Maßnahmen eingeleitet:  Platzverweise, neue Videokamera und mehr Polizeipräsenz. Die schmecken vielen Jugendlichen nicht. Sie weichen nun in die Natur aus – konkret in das Weinberg-Gebiet Scharrenberg,

Anwohner des Schimmelhüttenwegs – einem wirklich idyllischen Wanderweg im Landschaftsschutzgebiet am Scharrenberg vom Süden nach Degerloch am Haigst sind schlecht drauf. Die Jugendliche feiern hier seit zwei Jahren Parties mit Müll, lauter Musik und Rumgegröhle.

Nun ist es noch schlimmer geworden. Da die Partyhotspots in der Innenstadt Stuttgarts nicht mehr als Location nutzbar sind, um hier abzufeiern, zieht es viele Teenager in die Weinberge – konkret nach Scharrenberg. Mit schöner Aussicht stört hier kein Ordnungsamt die wilden Parties mit lauter Technomusik und leeren Wodkaflaschen und Coladosen.

Auch der Stuttgart Journal Reporter hat dieses Phänomen bereits am eigenen Leib beobachtet. Abends genießt er manchmal bei einem Spaziergang die Ruhe und die Aussicht in den Mettinger Weinbergen, Aber an der Lieblingsstelle des Reporters feiern seit letztem Jahr Jugendliche wilde Technoparties. Sie haben einen verlassenen und verwilderten Garten als Partygebiet auserkoren. Dort gröhlen sie herum und drehen die Musik auf. An heißen Tagen waren hier bereits 30 Jugendliche unterwegs.


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