Die Stuttgarter Jagd auf illegalen Hundehandel

Tier

Um Geld zu sparen wenden sich Viele dem Untergrund-Welpenmarkt zu und damit der Tierquälerei

Von Alexander Kappen

Stuttgart. Nachteil des günstigen Preises für Hundewelpen ist die nichtärztliche Versorgung. Keine Wurmkuren und Impfungen führen zu Krankheiten, die sie dann auch auf andere Hunde übertragen… Zudem werden sie zu früh von ihren Elterntieren entrissen, was nicht gut für ihre Entwicklung ist. Kurz gesagt: Der illegale Welpenhandel ist Tierquälerei!

Dieser Meinung ist das Tierheim Stuttgart und auch Stuttgart Journal, das sich dem Tierschutz schon immer verschrieben hat. Petra Veiel vom Tierheim Stuttgart sagte gegenüber einer anderen lokalen Stuttgarter Zeitung: „Leider kommen viele Hunde vom illegalen Markt zu uns. Wenn es nicht soviele unvernünftige Menschen gebe, die nach der Geiz ist geil –Mentalität Rassehunde im Internet kaufen, wäre der Markt für solche dubiosen Vermehrer nicht da“.

Die illegalen Hundehändler vermehren ihre Welpen, um so noch mehr Profit zu machen – Furchtbar!

Im Jahr 2018 kam es zu dem spektakulärsten Aufgriff  Im Raum Stuttgart. Auf der Autobahn 8 zwischen Stuttgart und Leonberg waren mehr als 100 katzen und Hundebabys in einem Transporter zusammengequetscht gewesen. Bereits damals hatte die Tierschutzorganisation Peta den Tipp der Polizei gegeben.

Am vergangenen Freitag verhinderte die peta einen illegalen Hundeverkauf mitten in Stuttgart.

Beim Spielplatz am Vogelsang im Stuttgarter Westen wurde zum Schein ein Verkaufsgespräch vereinbart mit einem illegalen Hundehändler. Ein 48-jähriger Mann und eine 67 Jahre alte Frau kamen mit einem Hundebaby zum Treffpunkt. Der schwarze Welpe war zehn Wochen alt. Viel zu jung um ihn selbstständig zu verkaufen. Zudem wurde bei ihm Wurmbefall vermutet. Die Polizei kam mit mehreren Streifenwagen.

Sehr gut findet Stuttgart Journal und lobt die Ordnungshüter in diesem Zusammenhang ausdrücklich. Um gegen die illegalen Tierhändler vorzugehen braucht man in der Praxis immer die Polizei. Das kennt der Stuttgart Journal Reporter auch aus den „Achtung Kontrolle“ TV Folgen, die reale Polizeieinsätze sind.


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