Sindelfingen: Waffen und Drogen bei Rentner gefunden

gemeinfrei

30 Waffen aus dem zweiten Weltkrieg und eine Marihuana-Plantage fand die Polizei

Von Alexander Kappen

Sindelfingen. Er hatte sein Mittagessen auf dem Herd vergessen – das wurde einem 62-jährigen Rentner in Sindelfingen zum Verhängnis. Rauch entstand, der einen Feuermelder in Betrieb setzte. Die Polizei kam mit der Feuerwehr. In der Wohnung entdeckten sie dann aber Kurioses. 30 verschiedene Sammlerwaffen aus dem zweiten Weltkrieg: Schusswaffen, Messer, Säbel und Munition.

Das Landeskriminalamt untersucht nun die Waffen und stuft sie nach Gefährlichkeit ein. So erhält der Rentner sie dann zurück oder eben auch nicht. Die Schusswaffen aus dieser Zeit werden normalerweise durch Sperrungen unbrauchbar gemacht. Allerdings kann man die mit Heimwerkerwerkzeug entfernen.

Auch eine professionelle Marihuana-Plantage entdeckten die Beamten. Verpackungsmaterial um Cannabis in Kleinstmengen weiterzuverkaufen war auch vorhanden. Der 62-Jährige wurde zunächst festgenommen und befindet sich jetzt auf freiem Fuß. Er muss wohl mit einer Bewährungsstrafe rechnen. So stuft es der Gerichtsreporter erfahrene Reporter ein.

Zu der Meldung passt eine kuriose aus Australien. In Sydney wurde ein ebenfalls 62-jähriger Rentner festgenommen. Er handelte im Altersheim mit Drogen. Er versorgte die anderen Rentner mit berauschenden Mitteln. Bei einer Pkw-Kontrolle bemerkten die Polizisten bei dem Mann zunächst Methamphetamin und Cannabis. Bei einer Durchsuchung seiner Wohnung in einem Seniorenheim entdeckte man Tütchen und Drogengeld. Kurios!


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