Corona-Geeignet: Speisepilze aus dem Automaten

Der Lenninger Michael Grözinger und seine Ehefrau züchten die in ihrem Gewölbekeller

Von Alexander Kappen

Lenningen. Früher war es ein Hobby, nun ein erträgliches Geschäft: Speisepilze, die im Automat verkauft werden. Der Lenninger Michael Grözinger und seine Frau Enikö. Im Gewölbekeller des früheren Gästehauses der ehemaligen Papierfabrik Scheuffelen in Oberlenningen werden die Pilze gezüchtet. Dann befüllen die Grözingers damit ihren Verkaufs-Automaten vor ihrem Haus. Das Haus haben sie vor zehn Jahren renoviert und umgebaut.

Mehrmals am Tag kommen neue Pilze aus dem Gewölbekeller hinzu. Der Automat ist der Renner und immer ganz schnell ausverkauft. Vor allem an den Wochenende kommen viele Wanderer von der Schwäbischen Alb vorbei und kaufen die Pilze für ein Vesper zuhause.

Bis zu acht Kilo Edelpilze werden täglich von den Grözingers verarbeitet. Rosen-, Kräuter- und Limonen-Seitlinge, Piopino und viele andere edle Pilzsorten kommen in den Automaten. So kann man Corona-Konform einkaufen und hat dennoch frische Pilze auf dem Tisch. Super!


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