Stuttgarter Einzelhandel erkennt Chancen der Online-Werbung

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Als einer der führenden Industriestandorte Europas setzt Baden-Württemberg weiterhin voll auf den Maschinenbau. Darauf folgt der Einzelhandel, der besonders stark von der Entwicklung des Internets betroffen ist – sowohl im Guten wie im Schlechten.

Branche 2.0 in BW auf dem Vormarsch

Erst Anfang dieses Jahres hat das Statistische Landesamt den Branchenspiegel aktualisiert. Keine Überraschung: Nach wie vor ist die Industrie für einen Großteil der Arbeitsplätze im Südwesten verantwortlich. Allen voran im Maschinenbau finden Fachkräfte viele Jobs, doch auch das Gesundheitswesen und der Einzelhandel sind in Baden-Württemberg stark vertreten.

Im Windschatten dieser alten Konstanten hat sich jedoch eine weitere Branche etabliert. Moderne Dienstleister, insbesondere aus den Bereichen Werbung und Marketing, zieht es immer häufiger nach Stuttgart, aber auch nach Mannheim und Karlsruhe. Die enge Vernetzung mit Industrie und Handel macht Baden-Württemberg zu einem optimalen Standort für Agenturen, die aktuelle Fragen direkt gemeinsam mit den bewährten Marktteilnehmern erörtern können.

Komplexe Kombinationen: Online- und Offline-Werbung gehen Hand in Hand

Denn besonders der Einzelhandel sieht sich neuen Anforderungen gegenüber. Das Kerngeschäft wird immer häufiger vom Online Shopping bedroht; auf der anderen Seite stellt sich die Frage, wie klassische und moderne Methoden am besten kombiniert werden. Vor allem in der Werbung: Der stationäre Handel hat längst den Nutzen des Internet für sich entdeckt, setzt aber weiterhin auch auf konventionelle Werbemittel. Diese haben sich schließlich als gewinnbringend erwiesen und sind dementsprechend vielfältig erhältlich; so gibt es diverse Varianten des klassischen Schaukastens, der seine Stärken fernab von Display-Werbung, E-Mail-Marketing und Suchmaschinenoptimierung ausspielt.

Dennoch sind Einzelhändler gut beraten, die Werbemittel gut aufeinander abzustimmen. Denn Aspekte wie die Markenbildung (auch als Branding bekannt) haben durch die Online-Präsenz noch an Bedeutung gewonnen. Es gilt also, klassische Werbemittel wie Kundenstopper oder Flyer in einer stilistisch durchgehenden Linie zu halten, um die Wiedererkennbarkeit zu fördern. Diese Linie wird online fortgesetzt: Auf diese Weise entsteht ein klares Bild von der Marke, die Effekte werden online wie offline recht bald deutlich. Und das betrifft praktisch alle Branchen: Ob Gastronomie, Textil, Heimelektronik oder sogar Apotheken, verzeichnen die Werbeagenturen in der Region erhöhten Zulauf aus allen Geschäftsfeldern.

Das boomende Handwerk ist somit nicht mehr alleine auf weiter Flur, wenn es um ausgezeichnete Wachstumsprognosen in BW geht. Passend dazu auch die Digitalisierung, die der BW-Industrie bereits zu einer wesentlichen Effizienzverbesserung verholfen hat; dieser Prozess ist noch lange nicht beendet und zeigt genau wie die Online-Werbung, wie stark die Moderne in klassische Bereiche eingreifen kann.


1 Kommentar

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