Baden-Württemberg verzeichnet einen Anstieg bei der Einfuhr von Weihnachtsbäumen im Jahr 2024. Ein Großteil stammt aus Dänemark.
Dirk Meyer (kai)
Stuttgart. Im Jahr 2024 wurde in Baden-Württemberg die Einfuhr von frisch geschlagenen Weihnachtsbäumen aus dem Ausland auf mehr als 258.200 Stück beziffert. Dies entspricht einem Gesamtwert von rund 2,9 Millionen Euro und zeigt einen Anstieg gegenüber dem Vorjahr.
Anstieg im Fünfjahresvergleich
Laut Angaben des Statistischen Landesamtes stieg die Zahl der importierten Weihnachtsbäume im Vergleich zum Jahr 2019 um 9,3 Prozent, was einer Zunahme von rund 21.900 Bäumen entspricht. Im Jahr 2019 betrug die Einfuhrmenge noch etwa 236.300 Bäume. Dieser Zuwachs in der Einfuhr spiegelt die fortgesetzte Beliebtheit ausländischer Weihnachtsbäume in der Region wider.
Hauptexporteur: Dänemark
Mit 230.600 Bäumen, also rund 89 Prozent des Gesamtvolumens, blieb Dänemark auch 2024 der wichtigste Lieferant für Weihnachtsbäume in Baden-Württemberg. Dies zeigt die anhaltende Dominanz des dänischen Marktes im deutschen Weihnachtsbaumhandel. Auch aus den Niederlanden, Polen und Spanien kamen kleinere Mengen: 5,5 Prozent der Bäume stammten aus den Niederlanden, 4,2 Prozent aus Polen und 1 Prozent aus Spanien.
Exporte aus Baden-Württemberg
Gleichzeitig verzeichnete Baden-Württemberg im Jahr 2024 den Export von 37.100 Weihnachtsbäumen, die ausschließlich in die benachbarte Schweiz gingen. Dies entspricht einer kontinuierlichen Entwicklung aus dem Vorjahr, als ebenfalls alle baden-württembergischen Weihnachtsbaum-Exporte in die Schweiz gingen.
Die weiterhin hohe Nachfrage nach Weihnachtsbäumen aus der Region spiegelt die traditionell starke Exportbeziehung zwischen den beiden Ländern wider, wobei die Schweiz als bevorzugter Abnehmer stabil bleibt.
Die Zahlen des Jahres 2024 verdeutlichen die anhaltende Bedeutung des internationalen Handels mit Weihnachtsbäumen für Baden-Württemberg, sowohl im Hinblick auf den Import von Bäumen als auch auf die Exporte aus der Region.
