Die IHK Region Stuttgart spricht sich gegen die Einführung einer Verpackungssteuer nach dem Tübinger Modell aus. Eine aktuelle Umfrage unter Unternehmen der Region zeigt, dass viele Betriebe die geplante Steuer als bürokratische Belastung empfinden.
Dirk Meyer (kai)
Die Umfrageergebnisse werden von der IHK genutzt, um ihre Position gegenüber den Kommunen in der Region Stuttgart zu untermauern. Die Kammer befürchtet, dass die Einführung der Steuer zu zusätzlichem Verwaltungsaufwand führt, ohne einen signifikanten Beitrag zur Müllvermeidung zu leisten.
Die Stadt Stuttgart und andere Kommunen prüfen derzeit die Einführung der Verpackungssteuer, nachdem das Bundesverfassungsgericht das Tübinger Modell für rechtens erklärt hat.
Die IHK fordert stattdessen alternative Maßnahmen zur Reduzierung von Einwegmüll, die weniger belastend für die Unternehmen sind.

