Das Luxus-Auto ist nun Totalschaden / Der Unfall-Fahrer flüchtete zunächst, kam aber zurück
Vor einigen Tagen ereignete sich der Unfall in der Schloßstraße in der Stadtmitte.
Von Alexander Kappen
Stuttgart. Viele Leser können sich einen Maserati nicht leisten. Das Luxus-Auto ist in Regionen wie Ferrari, Porsche oder Rolls Royce angesiedelt. Nun hat ein Autofahrer – vermutlich unter Drogeneinfluss – seinen schwarzen Maserati total zerstört. Ein 62 Jahre alter Autofahrer war gegen 10.40 Uhr mit seinem Maserati in der Schloßstraße Richtung Planie-Tunnel gefahren, als er auf Höhe der Kienestraße nach links von der Fahrbahn schlitterte, über das Gleisbett und in der Folge gegen einen Oberleitungsmast fuhr.
Der 62-Jährige war kurz nach dem Unfall ausgestiegen und zu Fuß weg gerannt. Kehrte aber kurz danach wieder zurück. Polizeibeamte hatten den Verdacht, dass er unter Drogen stand und ordneten eine Blutentnahme an. Nach den polizeilichen Maßnahmen, konnte der 62-Jährige wieder gehen.
Er muss isch nun aber vor Gericht für einen 100 000 Euro Sachschaden verantworten, den er höchstwahrscheinlich aus eigener Tasche bezahlen darf. Zudem hat er wohl fast dieselbe Summe mit dem kaputten Maserati noch einmal in den Sand gesetzt. Auch seinen Führerschein ist er nun los. Unfallflucht und Fahren unter Drogen die Gründe…
Die 32 Jahre alte Beifahrerin erlitt leichte Verletzungen. Der Maserati wurde abgeschleppt und beschlagnahmt. Die Schloßstraße war in Richtung Berliner Platz für die Dauer der Unfallaufnahme gesperrt, es kam zu Verkehrsbehinderungen.

