Der Streik im öffentlichen Dienst traf bis zu 30 000 Haushalte doppelt – Tonnen quellen über
ln Italien kennt man Müllberge – dort funktioniert die Müllabfuhr nicht immer reibungslos. Auch in Stuttgart gibt es nun Müllberge – überquellende Mülltonnen. Was tun?
Von Alexander Kappen
Stuttgart. „Wir ertrinken im Müll“, klagte ein Anwohner aus Stuttgart einer lokalen Zeitung. Seit sechs Wochen streiken Teiler der Müllabfuhr, der städtischen Abfallwirtschaftsbetriebe, die AWS-Betriebe. 30 000 Stuttgarter sind betroffen. Ihre Mülltonnen sind ein einhalb Monate überfällig.
Die Müllbetrieben geben den Tipps Zusatzmüllsäcke neben die Mülltonne zu stellen. Reissfest sollen die sein. Altpapier kann an den fünf Wertstoffhöfen abgegeben werden. Grünschnitt kann man zu den Häckselplätzen bringen.
AWS-Sprecherin Andrea Schlepper verspricht: „Wir sind jeden Tag in jedem Stadtteil unterwegs. Wir werden die Abfuhr im Regelbetrieb nachholen“. Die AWS betont, dass streikbedingte Überstunden gar nicht erlaubt seien, laut Bundesverfassungsgericht.
Privatfirmen könne man nicht beauftragen aufgrund mangelnder Ortskenntnis. So bleibt den betroffenen 30 000 Bürgern nur die Hoffnung auf baldige Abholung. Eine Mitteilung an die AWS kann hierbei sicherlich nicht schaden, sagt sich der Reporter…
