Rotlichtmeile Leonhardtsviertel: Zukunftspläne

bbroianigo / Pixelio

Stadt Stuttgart hat Überlegungen wieder aufgenommen, wie es mit der „Roten Meile“ weiter geht

Stuttgarts Baubürgermeister Peter Pätzold (Grüne) hatte verkündet, die Altstadt von allen Vergnügungsstätten befreien zu wollen. Damit sollen die Anwohner geschützt werden.

Von Alexander Kappen

Stuttgart. Auch der Stuttgart Reporter ist hier schon einmal durchgelaufen, allerdings nur um eine hier angesiedelte Bar zu testen: Das Rotlichtmilieu Stuttgarts, das Leonhardsviertel, steht derzeit in der Kritik. Anwohner beschweren sich, dass sie verdrängt werden sollen von den angesiedelten Erotikbetrieben, zudem fühlt man sich natürlich durch Freier und CO. belästigt. Die Stadt Stuttgart will jetzt die Zukunft der „sündigen Meile“ neu angehen. Man hat einen neuen Bebauungsplan entwickelt und auch die Bewohner sollen angehört werden.

Der bekannte Stuttgarter Bordellbesitzer John Heer wirft dem Baubürgermeister gar vor, ein Versprechen gebrochen zu haben. Denn der (Peter Pätzold – Die GRÜNEN) hatte verkündet, die Altstadt von allen Vergnügungsstätten befreien zu wollen. John Heer hat übrigens einen Erfolg zu verkünden. Im Dezember 2022 bekam er von einem Stuttgarter Gericht Recht, denn die Stadt Stuttgart wollte ein Bordell von ihm schließen lassen, das darf nun weiter offen bleiben. Freier können sich hier weiter vergnügen mit den Damen des horizontalen Gewerbes.

Es bleibt spannend was sich hier tut. Das Eros Center Esslingen (Röntgenstraße im Stadtteil Zell) ist übrigens dauerhaft geschlossen. Wegen Corona hatte es freiwillig geschlossen, auch um zu renovieren. Allerdings bleibt es nun dauerhaft zu. Die Umstände sind unklar, es gab Gerüchte, dass die Stadt Esslingen das Bordell schließen will…

Der Umgang mit den Bordellbetrieben allgemein ist sicherlich aus Verwaltungssicht nicht ganz einfach, allerdings gibt es nun einmal ein Bedürfnis nach Erotik-Institutionen… Die sollte man vielleicht nicht gerade in Wohngebiete ansiedeln sondern eher außerhalb wo sie niemand stören, findet der Reporter.


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