BW: Trotz Inflation: Einzelhandel deutlich Umsatzplus (+7,2 %)

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Stuttgart. Der Umsatz im baden-württembergischen Einzelhandel zeigte sich im Februar 2022 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat erneut deutlich gestärkt.

(Von Dirk Meyer / pm)

Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg stieg der Umsatz der Einzelhandelsunternehmen gegenüber Februar 2021 real, also preisbereinigt, um 7,2 %.

Damit lag der reale Umsatz noch um 4,7 % unter dem Vorkrisenniveau des Februars 2020. Nominal, also nicht preisbereinigt, stieg der Umsatz um 11,5 % (+0,8 % gegenüber der entsprechenden Messzahl aus 2020).

Die Verkaufstage in Baden-Württemberg betrugen sowohl im Februar 2021 als auch im Februar 2022 jeweils 24 Tage. Die Zahl der tätigen Personen lag im Februar 2022 knapp um 0,3 % über dem Niveau des Februar 2021.

Zum Vergleich: Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes stieg der preisbereinigte Umsatz der Einzelhandelsunternehmen deutschlandweit im Februar 2022 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat ebenfalls spürbar um 7,1 %. Nominal stieg der Umsatz um 11,1 % gegenüber dem Vorjahresmonat an.

Umsatz mit Lebensmitteln real -3,9 %

Im baden-württembergischen »Einzelhandel mit Lebensmitteln« nahm der Umsatz im Februar 2022 um real 3,9 % gegenüber dem Vorjahresmonat ab, während der nominale Umsatz verhalten zunahm (+0,3 %). Die Zahl der tätigen Personen lag um 0,7 % unter dem Vorjahresniveau.

Im heimischen »Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln« stieg der Umsatz im Februar 2022 gegenüber dem umsatzschwachen Vorjahresmonat um real 16,1 % (nominal +21,0 %).

Auch die Zahl der tätigen Personen legte hier leicht zu (+1,0 %).

Im Vergleich Februar 2022 zu Februar 2020 blieb der Umsatz im »Einzelhandel mit Lebensmitteln« unter dem Vorkrisenniveau (real −7,2 % / nominal −1,6 %).

Umsatz im Nicht-Lebensmitteleinzelhandel weiter auf Erholungskurs

Innerhalb des Nicht-Lebensmitteleinzelhandels verzeichnete das Gros der dortigen Branchen erneut eine Erholung gegenüber den schwachen Ergebnissen des Vorjahresmonats.

Das Umsatzniveau des Februar 2020 konnte jedoch weiterhin nicht erreicht werden. Besonders dynamische Zuwachsraten verzeichnete erneut der »Einzelhandel mit Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren«.

Hier stiegen die Umsätze im Februar 2022 gegenüber den sehr schwachen Vorjahreswerten deutlich um real 182,0 % (nominal +179,3 %). Der »Einzelhandel mit Einrichtungsgegenständen, Haushaltsgeräten, Baubedarf« verzeichnete ein Plus von real 65,4 % (nominal +73,1 %).

Im »Einzelhandel mit Möbeln, Hifi, IT« nahm der Umsatz um real 58,3 % (nominal +67,2 %) zu und im »Einzelhandel mit Büchern, Schreibwaren, Bürobedarf« um real 28,6 % (nominal +37,3 %).

Insgesamt lag der Umsatz des Nicht-Lebensmitteleinzelhandels im Februar 2022 noch um real 3,0 % unter dem Niveau des Februar 2020 sowie nominal um 2,6 % darüber.


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