„Das modernste“ Elefantenhaus für die Wilhelma

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Viel Platz für die gräulichen Dickhäuter / Ziel: Vorreiter bei asiatischen Elefantenzucht zu werden

Von Alexander Kappen

Stuttgart. Als der Stuttgart Journal Reporter vor einigen Monaten die Wilhelma besuchte, fiel ihm das scheue Verhalten der beiden Elefanten auf. Von Dutzenden Besuchern „angestarrt“, hatten die beiden Tiere kaum Rückzugsmöglichkeiten. Die Wilhelma will nun handeln. Ein neues großes Elefantenhaus ist geplant. Das Sozialverhalten der Tiere soll gestärkt werden.

Am höchsten und nördlichsten Ende der Wilhelma, wo früher Ziegen untergebracht waren, soll das neue Haus entstehen. 1,5 Hektar groß ist das Gelände. Thomas Kölpin, Direktor der Wilhelma und Elefanten-Fan sagte einer lokalen Zeitung: „Elefanten sind sehr soziale Wesen. Das man ihre sozialen Bedürfnisse befriedigt ist ein ganz wichtiger Schlüssel zum Wohlbefinden der Tiere“.

„Ganz stark“ findet das der Stuttgart Journal Reporter.

Aus drei Teilen soll das neue Elefanten-Gehege bestehen. In zwei Teilen sollen die Tiere baden können im dritten eine Dusche haben. Daneben soll Gastronomie entstehen sozusagen als Zuschauerplatz am Gehege. 50 Millionen Euro will sich das das Land Baden-Württemberg kosten lassen.

Für den Doppelhaushalt 2023/24 ist das vorgesehen. Der Förderverein der Wilhelma will 10 Millionen Euro hinzugeben. Kölpin sagt: „Es wird die modernste Elefantenanlage der Welt“. Bereits 2012 hatte die Wilhelma so ein Elefantenhaus geplant. Nun soll es endlich Realität werden.


2 Kommentare

  1. J.Steinhilber

    Toll! 50 Millionen für ein Elefantengehege !Geht’s noch luxuriöser ! Nicht ,dass ich gegen eine bessere Unterbringung wäre . Für eine kleine Elefantenfamilie so einen riesigen Geldbetrag auszugeben, wo wir doch wahrlich andere Probleme in dieser Zeit haben ? Da werden Scheinargumente ,wie artgerechte Tierhaltung und Arterhaltungsprogramme ins Feld geführt. Dabei erreicht man mit dem luxeriösten Gehege keine artgerechte Haltung. Elefanten würden viele quadratkilometergrosse Flächen brauchen! Und Zuchtprogramme würden wesentlich kostengünstiger durchgeführt werden können. Mit diesem Projekt wollen sich einige Gruppen zu Lasten der Steuerzahler
    profilieren und wichtig tuen. Leider eine Zeiterscheinung und die Medien machen bereitwillig mit !

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  2. J.Steinhilber

    Was soll das ? Ich habe eben erstmalig einen Kommentar geschrieben und dann wird er beim Absenden mit der Bemerkung , ich hätte so einen Beitrag schon mal geschrieben , abgelehnt.

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