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Für jeden Trader ist es natürlich wichtig, in finanzieller Hinsicht überleben zu können. Es ist normal, dass man mit verlierenden Trades umgehen muss, aber wer pleite ist, kann ohne Kapital auch keine gewinnbringenden Trades mehr erzielen. Obwohl Forex Trading Erfolge nicht garantiert werden können, zeigt die Erfahrung, dass viele neue Devisenhändler viel Geld verlieren. Warum das so ist? Ganz einfach, weil sie sich nicht an die wichtigsten Prinzipien im Forex Handel halten und den meisten von ihnen fehlt auch noch das zum Traden nötige Grundwissen.

Wer als angehender Trader keine Ahnung hat, was ein MDAX ist oder ein Performanceindex, sollte sich darüber erst einmal ausführlich informieren. Was ist der DAX einfach erklärt braucht als Beispiel nur als Suchbegriff im Internet eingegeben werden, um nicht nur wichtige Informationen über den DAX zu erhalten, sondern auch Erklärungen, die auch für Anfänger wirklich leicht verständlich sind. Ansonsten ist es natürlich auch notwendig, sich darüber zu informieren, wie überhaupt die Forexkurse zustande kommen, welche Währungspaare gehandelt werden können und wer überhaupt die Teilnehmer am Forex Handel sind. Anfänger im Forex sollten sich mit den Major-Währungspaaren vertraut machen und sich natürlich auch erst einmal nach einem empfehlenswerten Forex Broker umsehen und mit Demokonten üben.
Wer sich als zukünftiger Forex Trader an die nachstehenden Prinzipien hält, kann in der Regel nicht nur Enttäuschungen vorbeugen, sondern auch hohen finanziellen Verlusten.

1) Geldmanagement

Geldmanagement bedeutet, mit seinem Kapital umgehen zu können. Viele neue Trader konzentrieren sich leider vorwiegend auf eine profitable Handelsstrategie, die zwar definit wichtig ist, aber nicht ausschlaggebend. Als Faustregel für ein gutes Geldmanagement gilt, dass man nicht mehr als 3 % vom Handelskapital pro Trade riskieren darf und dass möglichst noch Kapital für 40 weitere Transaktionen zur Verfügung steht.

2) Realistisch bleiben

Vor allem neuen Tradern fällt es schwer auf dem Boden zu bleiben. Es bringt überhaupt nichts, wenn man mit einem Startkapital von 500 Euro auf einen Gewinn von 10.000 Euro spekuliert. Mit dieser Einstellung sind Frust und Enttäuschung bereits vorprogrammiert. Wer realistisch bleibt ist auch in der Lage, auf wirklich profitable Handelsstrategien hinzuarbeiten. Es müssen erreichbare Prozentsätze der Gewinntrades ermittelt werden und auch Strategie und Erfahrung dabei berücksichtigt werden.

3) Stop Loss verwenden

Zu den wichtigsten Waffen eines Forex Taders zählen Stop Loss, da sich damit das Risiko bis zum Pip vorherbestimmen lässt und man keine Angst haben braucht, dass das Konto zunichtegemacht wird. Hat man bereits eine Position geöffnet, dann besteht die Gefahr, dass man sich selbst dazu verleitet, in einem schlechten Trade zu bleiben. Bevor die Stop Loss gesetzt werden, muss man erst einmal genau analysieren, ab wann ein Trade überhaupt als gescheitert gilt und ob sich das Risiko in Hinsicht auf die Quote der Loss Trades überhaupt lohnt.

4) Interaktion mit anderen Tradern

Neue Trader im Forex Handel sollten mit anderen bereits erfahrenen Händlern interagieren, da sie eine sehr nützliche Informationsquelle sind. Profis können wertvolles Feedback über Handelsstrategien geben oder natürlich auch über die besten Trading Tools. Ansonsten muss man sich als Einsteiger auch ausreichend informieren, um eine solide Trading Basis zu haben, die die Grundlage für die Weiterentwicklung bildet. Gegebenenfalls lohnt sich der Beitritt in einer Online-Forex-Community, wobei es überhaupt nicht peinlich sein muss, wenn man sich am Anfang nicht auskennt oder den Fachjargon noch nicht versteht.

5) Emotionen kontrollieren

Wer als Trader seine Emotionen nicht unter Kontrolle halten kann, läuft Gefahr, in wenigen Minuten das gesamte Kapital zu verlieren. Es ist verständlich, wenn gerade Anfänger den Forex Handel dynamisch und extrem aufregend finden, allerdings darf man sich dadurch nicht einfach mitreißen lassen. Erfolgreiche Trader betrachten das Trading wie ein Geschäft und nicht als spannendes Hobby. Ist man beispielsweise schon frustriert oder sauer, weil man etliche Trades hintereinander verloren hat, dann besteht die große Gefahr, das normale Risiko falsch einzuschätzen und Positionen zu handeln, die man normalerweise nie traden würde.

Wissenswertes über den Devisenhandel für Anfänger

Bevor man mit Forex Traden anfängt, sollte man also wirklich erst einmal lernen, wie der Handel überhaupt funktioniert. Dabei spielen Faktoren wie Trends und Stimmungen eine wichtige Rolle, die einflussreichsten Marktteilnehmer, die Prinzipien der Preisbildung, sowie natürlich auch die Struktur in Hinsicht auf die Handelsbranche. Man muss sich als Einsteiger bewusst sein, dass man als privater Trader im Prinzip nur der kleinste Fisch ist, und der Markt von Nationalbanken und internationalen Unternehmen beeinflusst wird, wobei auch Privatbanken oder mittelgroße Privatinvestoren die Geldpolitik verändern.

Währungen unterscheiden sich im Vergleich zu anderen Handelsinstrumenten darin, dass sie nicht nur ökonomische Indikatoren, sondern auch wichtige Werkzeuge sind. Den größten Einfluss auf das Währungsvolumen üben übrigens die Finanzpolitiker aus, die bei Zentralbanken bedeutsame Entscheidungen für den Devisenmarkt treffen. Werden beispielsweise die Zinsraten erhöht, dann wird es für jeden Teilnehmer teuer, sich diese Währungen von den Banken auszuleihen, was dadurch zu einer Werterhöhung einer bestimmten Devise führt. Wer also als Anfänger in den Forex Handel einsteigen will, sollte sich erst einmal die Grundkenntnisse über den Devisenhandel aneignen und sich an die oben aufgeführten Prinzipien halten, um damit unnötige Verluste zu vermeiden.

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