Viele Deutsche kaufen wieder Immobilien und ziehen lieber ins Eigenheim anstatt weiter auf Miete zu wohnen. Das belegen aktuelle Zahlen: Seit den 60er Jahren hat sich im Jahr 2015 die deutschlandweite Eigentümerquote erstmals erhöht. Dafür gibt es mehrere Gründe: Beispielsweise sorgen stetig steigende Mietpreise zur Verärgerung unter Mietern. Auch die Wohnungsknappheit in vielen deutschen Großstädten sorgt dafür, dass Eigentumswohnungen und eigene Bauvorhaben an Attraktivität gewinnen. Verstärkt werden beide Entwicklungen durch die günstigen Baukredite, die momentan auf dem Markt zu haben sind. Das belebt allerdings nicht nur den Immobilien- sondern auch den Umzugsmarkt, denn wer sich sein Eigenheim baut, möchte auch möglichst bald dort einziehen.
Tipps für den Umzug ins Eigenheim
Einen Umzug ins neue Eigenheim sollte man nicht unterschätzen, schließlich bedeutet dieser mehr als nur ein paar Kisten zu schleppen. Zusätzlich müssen Verträge geändert, Wohnanschriften aktualisiert und Transportmöglichkeiten bereitgestellt werden. Daher sollte man vorab eine Umzugs-Checkliste erstellen und alle wichtigen Planungspunkte für den eigenen Umzug festhalten. Dabei kann es sich lohnen eine zeitliche Einordnung vorzunehmen – eine entsprechende Vorlage findet man beispielsweise beim Umzugsspezialisten Movinga. Eine solche Checkliste hilft dabei die wichtigsten Termine und Aspekte im Kopf zu behalten und trotz Umzugsstress den Überblick nicht zu verlieren.
- Nach Möglichkeit sollte die Checkliste bereits sechs Monate vor dem Umzug beginnen. Als erstes sollte man eine Inventarliste erstellen um einen Überblick über die Größe des Umzugs zu erhalten. Dabei lohnt es sich einen Ordner anzulegen, in dem Absprachen, Briefe Telefonnummern und wichtige Dokumente festgehalten werden.
- Spätestens zwei Monate vor dem Umzug sollte man Kontakt zu einem Umzugsunternehmen oder einer Transporter-Vermietung aufnehmen um den Transport von Kartons und Möbeln sicherzustellen. Darüber hinaus sollten sich Eltern und Haustierbesitzer bereits nach einer Betreuungsmöglichkeit für Kinder oder Haustiere umsehen, damit sie sich am Umzugstag voll und ganz auf das Vorhaben konzentrieren können. Außerdem sollten Internet-, Strom- oder Gasversorger in diesem Zeitraum über den Umzug informiert werden, damit die Versorgung rechtzeitig zum Einzug geregelt ist.
- Ein bis zwei Wochen vor dem Umzug sollte man alle Vertragspartner über die neue Adresse informieren. Dazu zählen sowohl Versorger als auch Banken und Unternehmen, bei denen Güter geleast oder gemietet wurden. Informiert werden sollten ebenfalls Ärzte, Versicherungsgesellschaften und die Post. Schlussendlich braucht man alle Kontaktnummern von Umzugshelfern um mögliche Änderungen kurzfristig kommunizieren zu können.
- Rückt der Umzug näher, sind entsprechende Vorbereitungen in der Wohnung zu treffen – diese sollten einige Tage vor dem Umzugstermin in Angriff genommen werden. Das heißt konkret: Kartons packen, Möbel auseinanderbauen, Gefrierschränke abtauen usw. Dabei handelt es sich um die letzten Schritte vor dem Umzug, sonstige Planungen und Vorbereitungen sollten zu diesem Zeitpunkt bereits getroffen sein.
