Um in Stuttgart mehr Spaß am Fluss zu haben, haben sich nun bereits einige Initiativen gebildet.
Von Alexander Kappen
Sommer, Sonne, Urlaubszeit – was gibt es schöneres als die heiße Zeit am Wasser zu verbringen. Leider gibt es in der Landeshauptstadt mittlerweile noch viel zu wenige Möglichkeiten dazu. Das Café Cassiopeia zum Beispiel befindet sich mit seiner Außenterasse direkt über dem Neckar. Der Stadtstrand in Bad Cannstatt mit seinen gastronomischen Angeboten und das Theaterschiff Stuttgart – das sind kleine Ausnahmen, die aber noch lange nicht allen Stuttgartern das begehrte Wasserfeeling bieten.
Deborah Brinkschulte zum Beispiel ist Architektin und hat in Stuttgart studiert. Sie hat die Webseite http://www.stuttgartamneckar.de/ gegründet und setzt sich hier für die Stadt am Fluss ein. Eine Gruppe junger Architekten macht es ihr nach und schippert nun regelmäßig über den Neckar. Anfang August schipperten sie auf einem Floss auf dem Neckar flussabwärts mit der Gitarre in der Hand. Der Stuttgart Journal Reporter wurde in Obertürkheim am Stuttgarter Hafen auf sie aufmerksam.
Ende April hatte sich bereits ein Workshop in der Sängerhalle in Untertürkheim mit der Neugestaltung des Neckarufers im Lindenschulviertels beschäftigt. Die Bürger hatten ihre Ideen zusammengetragen. Das Amt für Stadtplanung will sich die Ideen zu Herzen nehmen. Anfang 2018 will die Stadt beginnen mit über einer Million Geldern das Neckarufer im Lindenschulviertel umzugestalten.

