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Stuttgart. Nach einem gewaltsamen Übergriff auf Anhänger von Eintracht Frankfurt im Januar haben Polizei und Staatsanwaltschaft mehrere Tatverdächtige ermittelt und deren Wohnungen durchsucht. Die Maßnahmen erfolgten am Mittwoch, 25. März 2026, in Stuttgart sowie in den umliegenden Städten Fellbach, Calw und Renningen.

Die Ermittlungen stehen im Zusammenhang mit der Bundesligabegegnung zwischen dem VfB Stuttgart und Eintracht Frankfurt am 13. Januar 2026. Im Fokus stehen sieben Männer im Alter zwischen 23 und 34 Jahren, die im Verdacht stehen, sich an einem Angriff auf gegnerische Fans beteiligt zu haben.

Umfangreiche Ermittlungen der Kriminalpolizei führten die Behörden auf die Spur der Tatverdächtigen. Diese werden der Hooligan- und Ultraszene des VfB Stuttgart zugerechnet. Bei den Durchsuchungen stellten die Beamten umfangreiches Beweismaterial sicher, das nun ausgewertet wird. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Beschuldigten wieder auf freien Fuß gesetzt.


Brutaler Angriff am Bahnhof Oberesslingen nach Abpfiff

Ausgangspunkt der Ermittlungen ist ein Vorfall am Abend des 13. Januar 2026 am Bahnhof Oberesslingen. Nach bisherigen Erkenntnissen waren vier Fans der Gastmannschaft nach dem Spiel zunächst mit der S-Bahn dorthin gefahren, um ihre Heimreise mit einem abgestellten Fahrzeug fortzusetzen.

Gegen 21.40 Uhr wurden die Männer im Alter von 20 bis 21 Jahren auf dem Parkplatz in der Ulmer Straße von einer Gruppe von etwa 30 bis 40 Personen angegriffen. Die Angreifer schlugen und traten auf die Opfer ein. Zwei der vier Männer wurden dabei so schwer verletzt, dass sie in ein Krankenhaus gebracht werden mussten.

Im Verlauf des Angriffs wurde einem der Geschädigten die Geldbörse sowie ein Fahrzeugschlüssel entwendet. Während die Männer versuchten, sich in ihr Fahrzeug zu retten, schlugen Angreifer eine Seitenscheibe ein und entwendeten weitere Gegenstände aus dem Kofferraum, darunter Kleidung und Fanartikel.

Die Täter flüchteten anschließend in Richtung Bahnhof. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief zunächst ohne Erfolg. Die mutmaßlichen Angreifer wurden als dunkel gekleidet beschrieben, teilweise mit roten Mützen oder Schals sowie vermummt.

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