Viele Familien flanierten am Wochenende durch den vornehmen Park im wohlhabenden Stadtteil Killesberg.

Von Alexander Kappen

Stuttgart. „Reise durch Jerusalem“ mit Klamotten anstatt Stühlen, Picknick und Frisbee wurde gespielt auf den Liegewiesen des Höhenparks Killesberg. Am Donnerstag ist Sommerbeginn 2024 und es schien bereits die Sonne am Wochenende in Stuttgart.

Pärchen und Familien flanierten durch den Killesbergpark. Das Bähnle für die Kinder, die für die Gartenschauen angelegten Blumenmeere, der Killesbergturm mit Aussichtsplattform und vieles mehr lockte die Besucher an. Es ist vielleicht Stuttgarts schönste grüne Ecke. 

Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte der Höhenpark eine Renaissance als Austragungsort weiterer Gartenbauausstellungen. Im Juli 1949 wurde die Blumenschau eröffnet, die den Park nach langen Jahren des Stillstands wieder belebte. Ein Jahr später präsentierten die Veranstalter die Deutsche Gartenschau 1950 auf demselben Gelände, ein Projekt, das von Hermann Mattern geplant und realisiert wurde.

Die nächsten Jahre brachten weitere Highlights: Die Bundesgartenschau 1961 fand erstmals im oberen und mittleren Schlossgarten statt und war die erste solche Veranstaltung in Baden-Württemberg. Die Internationale Gartenbauausstellung 1993 brachte den Höhenpark wieder ins Rampenlicht, indem sie ihn als Ausstellungsgelände einbezog. Seitdem ist der Killesberg ein integraler Bestandteil des Stuttgarter Grünen U.

Heute ist der Killesberg ein beliebter Ausflugsziel für Familien und Naturfreunde. Der 34 Hektar große Park bietet eine Vielzahl an Attraktionen, wie den tropischen Garten, den Spielplatz für Kinder, das Seenlandschaftsgewölbe und den Fernmeldeturm mit Aussichtsplattform. Im Sommer können Besucher den Park auch bei einer Bahnfahrt durch den Park erkunden oder an einem der vielen Picknick-Plätze ruhen. Im Winter verwandelt sich der Park in ein winterliches Wunderland, in dem sich Besucher zu Weihnachtsmarktbesuchen, Schlittenfahren und Eislaufen aufhalten können.

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