Villa Berg: Zeitplan verschiebt sich bis nach 2025

Die 90 Millionen Euro teure Sanierung des Stuttgarter Denkmals verzögert sich…

Von Alexander Kappen

Stuttgart. Die Villa Berg kennt fast jeder in Stuttgart. 1845 gebaut, diente sie als Sommerresidenz vom württembergischen Kronprinz Karl und seiner Frau. 1945 zog der Süddeutsche Rundfunk ein.

2007 kaufte sie dann der Investor Rudi Häussler. 2015 kaufte die Stadt Stuttgart die Villa zurück. 90 Millionen Euro kostet die Renovierung der Villa.

 Die herrschaftliche Villa nahe Bad Cannstatt wird derzeit von Bauarbeitern, Gärtnern und Stadtplanern renoviert und wieder schick gemacht. Die Villa ist überhäuft mit Wildwuchs, Dreck aus der Natur, die Außenfarbe ist abgeblättert – kurzum es gibt viel zu tun.

Die Planer sprachen von 2025, in dem Jahr sollte die Villa der Öffentlichkeit in neuem Zustand wieder zugänglich gemacht werden. Aber jetzt verzögert sich alles.

Positiv ist die Nachricht der Planer, dass die Villa Berg nicht einfallen wird. Auch das hatte gedroht.

Die Villa wird saniert, daneben auch die Tiefgarage, der Park und die Fernsehstudios des SDR werden zurückgebaut. Beim Rückbau der TV-Studios wurden dann Schadstoffe gefunden, das verzögerte den Zeitplan erheblich.

Die Nutzung der Villa ist noch unklar. Hier sollen zum Beispiel Musikkonzerte stattfinden. Naturfreunde freuen sich wohl am Meisten auf den Rosengarten der Villa, der dann in voller Schönheit zum Verweilen und Erfreuen einladen wird…


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