Seit der teilweisen Legalisierung von Cannabis in Deutschland darf man in der Öffentlichkeit den Eigenkonsum von 25 Gramm, die man mitführen darf „verkiffen“.
Von Alexander Kappen
Stuttgart. Aber wo darf man in Stuttgart eigentlich ganz offen einen Joint rauchen?
In Stuttgart ist das Kiffen in vielen öffentlichen Bereichen verboten, aber es gibt klare Regelungen, die das Konsumieren von Cannabis in bestimmten Zonen regeln. Zu den wichtigsten Vorschriften gehört der Mindestabstand von 100 Metern zu Schulen, Kitas, Jugendzentren, Spielplätzen und öffentlichen Sporteinrichtungen. Innerhalb dieses Radius ist es verboten, zu kiffen. Auch in den Fußgängerzonen von 7 bis 20 Uhr gilt ein Konsumverbot. Nach 20 Uhr bis zum nächsten Morgen um 7 Uhr darf man jedoch wieder zum Joint greifen.
Der Schlossplatz gehört dem Land Baden-Württemberg, und dort ist noch offen, ob die gleichen Regeln wie in den Fußgängerzonen gelten. Im Schlossgarten jedoch ist das Kiffen künftig erlaubt – mit wenigen Ausnahmen, wie das Finanzministerium bekanntgab.
Die Verbotszonen in der Stadt sind umfassend, vor allem in urbanen Gebieten, was es manchmal schwierig macht, einen geeigneten Ort zum Kiffen zu finden.
Trotz dieser Einschränkungen gibt es in Stuttgart auch viele kifferfreundliche Orte wie Bars, Nachtclubs und Restaurants, die den Konsum von Cannabis gestatten.
Für eine genaue Übersicht gibt es eine Karte:
Interaktive Karte: Wo in Stuttgart Kiffen erlaubt ist – Stuttgart

