Stuttgart-Zuffenhausen. Anfang August haben unbekannte Telefontrickbetrüger einen 75-jährigen Mann in Stuttgart-Zuffenhausen mehrfach angerufen und sich dabei als Polizeibeamte ausgegeben. Durch geschickte Gesprächsführung brachten die Täter den Senior dazu, mehrere zehntausend Euro in bar an Abholer zu übergeben. Als Grund nannten sie die verbreitete Masche, wonach der Name des Mannes auf einer Einbruchsliste stehen würde.

Am Dienstag, den 12. August 2025, schöpfte eine aufmerksame Bankmitarbeiterin Verdacht, als der Senior erneut einen größeren Bargeldbetrag abheben wollte. Sie alarmierte daraufhin die Polizei, die Ermittlungen aufnahm.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang auf wichtige Präventionstipps hin: Sie selbst wird niemals um Geldbeträge bitten oder unter der Notrufnummer 110 anrufen. Sollte jemand unsicher sein, wird geraten, die Nummer 110 selbst anzurufen und dabei nicht die Rückruftaste zu benutzen, um nicht erneut bei Betrügern zu landen. Alternativ kann man sich an das örtliche Polizeirevier wenden.

Zudem wird dringend empfohlen, am Telefon keine persönlichen oder finanziellen Details preiszugeben, sich nicht unter Druck setzen zu lassen und bei Verdacht sofort den Hörer aufzulegen. Dies gilt insbesondere, wenn Anrufer nach Bargeld, Schmuck oder anderen Wertgegenständen fragen, zu Geldübergaben auffordern oder Kontakt zu unbekannten Abholern herstellen wollen.

So erkennen Sie Betrugsanrufe und schützen sich

Die Polizei rät, Gespräche sofort zu beenden, wenn Zweifel an der Identität des Anrufers bestehen oder persönliche Daten erfragt werden. Auch Aufforderungen, Wertgegenstände herauszugeben oder Geld zu überweisen, besonders ins Ausland, sind klare Warnzeichen. Ebenso sollten Betroffene misstrauisch werden, wenn sie unter Druck gesetzt werden oder dazu aufgefordert werden, Fremde in das eigene Zuhause zu lassen.

Die Polizei betont, dass ein höfliches Auflegen kein Unhöflichkeit ist, sondern die beste Verteidigung gegen Betrüger. Nur so kann verhindert werden, dass weitere Opfer entstehen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von rein technischen Cookies zu. Wir verwenden keine Marketing- oder Analyse Cookies. Wir interessieren uns nämlich nicht für dein Surfverhalten. Andere hingegen schon. Deswegen werden iframes, eingebettete Videos und Scripte nicht angezeigt, solange du nicht auf "Akzeptieren" drückst. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen