Abenteuer Autobahnraststätte: Neues Buch erschienen

Der Berliner Autor Florian Werner hat auf knapp 200 Seiten das Phänomen unter die Lupe genommen. Ein Buchtipp in Corona-Zeiten.

Von Alexander Kappen

Stuttgart. An einer Autobahnraststätte irgendwo in Bayern hatte der SJ Reporter seine eigenen abenteuerlichen Erlebnisse. Am Spielautomaten gewann er innerhalb von 5 Minuten 50 Euro. Neben dran applaudierte eine merkwürdige Gestalt:

Ein Mann um die 50, mit fettigen Haaren, dicken roten Pickeln im Gesicht und einer Zentimeter dicken Hornbrille, dessen „dreckige“ und laute Lache mit starkem (Keuch-)Husten noch lange nachwirkte…

Rund 450 Autobahnraststätten gibt es in Deutschland, eine halbe Millarde Autofahrer machen dort jährlich Stopp. Der Berliner Autor Florian Werner beschreibt in seinem Buch, das kürzlich erschienen ist mit dem Titel: „Die Raststätte – eine Liebeserklärung“ die Geschichte der Autobahnraststätten in Deutschland, sowie kuriose Stories.

260 (!) Pflanzenarten wuchern zum Beispiel zwischen Beton an Raststätten hervor, fand Werner heraus. Weitere Kuriositäten wie ein Raststätten-Gästebuch-Eintrag von Alfred Biolek an der Raststätte Garbsen und mehr Stories finden sich in der Buchneuerscheinung. Idealer Lesestoff in Corona-Zeiten! Schließlich „riecht“ die Raststätte nach der großen weiten Welt.

Buch: Die Raststätte – eine Liebeserklärung, 192 Seiten, 22 Euro, Verlag Hanser, Berlin.


Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.