Sicheres Zuhause – was können Hausbewohner tun, um sich zu schützen

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Auch wenn die Systeme immer ausgereifter werden, nimmt auch die Cleverness der Einbrecher stets zu. Deshalb erfasst Deutschland auch in der heutigen Zeit immer noch zig Tausende Einbrüche pro Jahr, auch Stuttgart ist davon nicht befreit. Um das eigene Zuhause vor den Eindringlingen zu schützen, sollten gewisse Punkte beachtet werden.

Doch nicht nur dann ist eine smarte Haustür sowie die richtige Technik im Eingangsbereich sinnvoll. Wer kennt das Thema nicht, dass man in Gedanken die Türe schließt und nachdem sie ins Schloss gefallen ist, realisiert man, dass man sich ausgesperrt hat. In diesem Artikel erfahren Leser die besten Tipps, um die eigene Wohnung vor Einbrechern zu sichern sowie das Problem zu vermeiden, sich auszusperren.

Was macht ein Zuhause sicher?

Im Zeitalter der fortgeschrittenen Technik gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, sein Hab und Gut vor Fremden zu schützen. In diesem Zusammenhang sind Häuser bzw. Wohnungen, in denen das Smart Home System installiert ist, vorteilhaft.

a) Sicherheit im Eingangsbereich: Kamera, smarte Tür und Bewegungsmelder

Innerhalb des Smart-Home-Systems gibt es zig verschiedene Möglichkeiten, sich und seine Liebsten zu schützen. So ist es absolut ratsam, den Eingangsbereich mithilfe von Kameras bzw. Bewegungsmeldern zu sichern. Dank der raschen Verbindung mit der Handy-App, die mit dem System kooperiert, können Bewohner alles genau nachverfolgen und beobachten. Das ist besonders dann vorteilhaft, wenn Menschen im Urlaub oder auf Geschäftsreise sind. Doch auch von der Arbeit aus kann das Geschehen beobachtet werden. Wer möchte, kann diese Technik sogar so einsetzen, sodass bei einem Einbruch sofort die Polizei alarmiert wird.

Um den Eingangsbereich sicher zu gestalten, gehört auch die passende Haustür dazu. Diese Art von Haustüren ist nicht nur zum Schutz vor Einbrüchen sehr sinnvoll. Viele Menschen haben das Problem, dass sie sich öfters aussperren. Falls dies passiert, muss in vielen Fällen der Schlüsseldienst gerufen werden. Dies kann jedoch ziemlich teuer werden – manchmal gibt es aber keine andere Lösung. Die Türe öffnen mit der EC-Karte funktioniert nicht immer. Wer davon betroffen ist, sollte nicht zu lange warten, das Herumprobieren besser sein lassen und die Angebote der verschiedenen Anbieter vergleichen. Hier können weitere Informationen zu den Schlüsseldienst-Preisen eingeholt werden. Damit sparen Betroffene Zeit und Nerven – vor allem aber können Fachleute das Problem innerhalb weniger Minuten lösen.

Wer hingegen eine smarte Tür installieren lässt, beugt diesem Thema vor. Bei diesen Varianten benötigen Hausbewohner keinen Schlüssel mehr. Die Tür wird mithilfe des Fingerabdrucks, dem Codetaster oder einer App geöffnet. Die Technik ist mittlerweile so ausgereift, sodass diese Systeme sehr sicher und praktisch sind.

Möchte man die Variante mit dem Fingerabdruck auswählen, muss eine Tür erworben werden, in der der Fingerscanner im Türgriff eingebaut wurde. Dadurch, dass bis zu 100 Fingerabdrücke gespeichert werden können, ist es möglich, die Abdrücke aller Familienmitglieder zu programmieren. Auch die Kids können demnach – ohne die Gefahr, ständig einen Schlüssel bei sich tragen zu müssen und diesen zu verlieren – die Tür öffnen. Durch den integrierten Elektromotor öffnet die Tür beim Auflegen des Fingers. Wenn Bewohner lieber einen Code nutzen, um ins Haus zu kommen, kann dies auch entsprechend installiert werden.

Daneben kann im Zusammenhang mit dem Smart Home System auch ein Automatikschloss montiert werden. Somit kann die Tür über eine App gesteuert werden. Durch verschiedene Sicherheitssysteme ist der Prozess absolut sicher.

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b) Einbruchssichere Fenster

Neben der Haustür müssen natürlich auch die Fenster gewisse Sicherheitskriterien einhalten, um vor Einbrüchen zu schützen. Zum einen ist einbruchssicheres Glas notwendig, um Eindringlingen den Zugang zum Inneren des Hauses zu verwehren. Wer alte Fenster hat, und diese nicht austauschen möchte, kann eine Sicherheitsfolie nutzen – damit werden sie zu einem durchwurfhemmenden Verbundsicherheitsglas. Auch das Aufhebeln muss mithilfe von ausgereifter Technik unterbunden werden. In diesem Zusammenhang werden bestimmte Fensterbeschläge genutzt. Damit können die Fenster auch mit speziellem Werkzeug nicht mehr einfach aus aufgehebelt werden. Es werden Pilzkopfverriegelungen (Pilzköpfe nach DIN 18104/2) eingesetzt. Damit wird das Risiko eines Einbruchs auf etwa 80 % gesenkt.             

Natürlich müssen Fenster immer geschlossen werden. Ein gekipptes Fenster oder geöffnete Türen (auch im Keller usw.) bieten eine Einladung für Einbrecher. Weitere Einbruchsfälle in Stuttgart können hier nachgelesen werden: https://www.focus.de/regional/stuttgart/kriminalitaet-junge-leute-auf-diebestour-40-einbrueche-in-stuttgart_id_5664288.html.


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