Skandal um baden-württembergische Hanf-Lebensmittel

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Jedes zweite Cannabis-„Leckerli“ wird verboten. Baden-Württembergische Lebensmittel-Kontrolleure greifen hart durch.

Von Alexander Kappen

Stuttgart. Der neu eröffnete Hanf-Kiosk in der Stuttgarter Altstadt bietet Lebensmittel mit Hanf als Inhaltsstoff an. Cannabis-Kekse, -Öle, -Schokolade und –Lutscher. Die sind aber alles andere als legal und gesundheitlich unbedenklich.

Wenn es nach den baden-württembergischen Lebensmittel-Kontrolleuren geht zumindest! Denn die haben nun eine Studie veröffentlicht nach der jedes 2. Hanf-Lebensmittel illegal und mit zu hohen Cannabis Werten ausgestattet ist.

„Grund waren zu hohe Gehalte an D9-Tetrahydrocannabinol (THC), der wichtigsten psychoaktiven Substanz der Hanfpflanze“, heißt es in dem Bericht. 49 Hanf-Lebensmittel wurden geprüft, 29 davon wiesen zu hohe Hanf-Werte auf. 32 waren nicht richtig gekennzeichnet.

So konnte der Verbraucher nicht wissen, dass er Cannabis-Produkte verzehrt. Eine grobe Täuschung also. Bawü-Verbraucherschutzminister Peter Hauk (CDU) hatte die Ergebnisse der Studie offiziell vorgestellt.

Die Produktpalette hanfhaltiger Ess-Produkte reicht von Back- und Teigwaren über Süßwaren und Kräutertees bis hin zu Erfrischungsdrinks, Bieren und Nahrungsergänzungsmitteln. Dabei unterscheidet man zwischen THC-reichen (Drogenhanf) und THC-armen Hanfsorten (Faserhanf). Cannabispflanzen, die weniger als 0,2 Prozent THC enthalten, gelten als THC-arme Sorten.

Stuttgart Journal warnt vor dem unbedenklichen Verzehr von Hanf-Keksen und ähnlichem…


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