Spannende Filmtipps in Corona-Zeiten Teil 3

Stuttgart Journal hilft, in der Krise zu überleben. Hier stellen wir weitere drei Spielfilme vor, die unserer Meinung dabei helfen, die Langeweile im Home-Office-Status zu überbrücken.

Von Alexander Kappen

Stuttgart. Der Stuttgart Journal Filmkritiker hat im Netz wieder Hunderte von Filmen gesichtet, um den Lesern hier wieder drei visuelle „Leckerbissen“ zu servieren. Alle drei Filme sind kreative Werke der Extraklasse und werden alle mit zehn von zehn Punkten bewertet. Leider ist nur der erste kostenlos im Netz zu sehen. Die anderen beiden können bei Online Videotheken für rund je drei Euro geliehen werden. Gute Filme sind erfahrungsgemäß nicht kostenlos zu erwerben. Es gibt einige wenige Ausnahmen.

Victoria“: https://youtu.be/oN2Zm4DxVVw

Der Film ist eine deutsche Produktion von Regisseur Sebastian Schippers aus dem Jahre 2015. Es wurde ohne Schnitt gearbeitet, was das Werk einzigartig macht. 2 Stunden und 14 Minuten lang. Die Gespräche wurden von den Akteuren improvisiert, was eine super Filmtechnik darstellt, da so viel mehr Reales Feeling aufkommt. Es handelt sich bei dem Film aber um ein wohl einzigartiges Projekt, das die Akteure an ihre Grenzen brachte. Und ihnen auch eine Menge Filmpreise. In 80 Länder wurde der Film verkauft. Die New York Times zeigte sich in ihrer Filmkritik begeistert! Der Film wurde nachts in Berlin gedreht. Die Hauptdarstellerin „Victoria“ gespielt von Laia Costa (sie war noch nie in einem Film zu sehen und nach Victoria war sie ein Filmstar!) spricht kaum Deutsch und stammt aus Barcelona. Frederick Lau ist der Hauptdarsteller. Man kennt ihn aus zahlreichen Filmen, er gehört zur Creme de la Creme des deutschen Films.

Inhalt: Vier Freunde treffen sich in einem Club in Berlin. Sie werden nicht reingelassen, da ihnen das nötige Kleingeld fehlt. Stattdessen lernen sie dort die Spanierin „Victoria“ kennen. Sie arbeitet in einem Café in Berlin und hat hier in Deutschland noch keinen Anschluss gefunden. Den findet sie in den vier Jungs im geschätzten Filmalter von Anfang 20. Zusammen zieht man durch die Nacht, flirtet zusammen wobei Frederick Lau der „Favorit“ der spanischen Dame ist. Plötzlich nimmt der Abend eine dramatische Wende: „Boxer“ einer der Jungs saß früher im Knast. Ein Leidensgenosse schützte ihn dort und fordert nun einen Gefallen ein. Die Vier sollen eine Bank ausrauben. Victoria wird zur Fahrerin bestimmt. Das geht schief und drei der Jungs sterben, wobei der vierte gar nicht mitgemacht hatte, am Ende geht Victoria mit den erbeuteten 50 000 Euro allein nachhause…

-„Ballon“: https://www.youtube.com/watch?v=IUM_s2EusXI hier einige Ausschnitte und der Trailer. Inhalt: Ein im Jahre 2018 fertig gedrehter DDR-Fluchtfilm, der im Jahr 1979 spielt. Zehn Jahre vor der Öffnung der Mauer möchte eine Familie mithilfe eines selbst gebauten Ballons in den Westen fliehen. Das geht schief und die Stasi ist hinter ihnen her…

Sehr spannend und trotz kleinerer Späße kommt hier der Ernst sehr gut rüber, den die Situation der Familie mit sich brachte. Kommt sehr real rüber…

-„Killerman“: https://www.youtube.com/watch?v=fQsuVpe45pw  (Trailer)

Der dritte Filmtipps ist wie immer ein persönlicher Tipp des Stuttgart Journal Filmkritikers. Underground Crime Movies der Extraklasse: Triggerman, Pusher und Killerman. Man kann ihn in diese Riege einordnen. Es geht hier um einen Undercover Polizisten („Zivilbulle“ oder „Zivi“ in der Fachsprache 😉 )  Er wäscht Geld für Drogenboss Zlatko Buric (Aus „Pusher“ bekannt) und verliert sein Gedächtnis bei einer Autofluchtfahrt. Das rettet ihm aber das Leben. Da er nicht mehr weiß, dass er ein Bulle ist wird er zur Killermaschine (siehe Titel und nur so kann er im kriminellen Sumpf New Yorks überleben) und räumt kräftig auf (mit Machete und Pistole) der Film ist eigentlich ab 18, aber er wurde geschnitten für die normale Version und ist daher offiziell ab 16.(die ungeschnittene Version ist ab 18) 


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