Stuttgart – vor Ort an der Eugensstäffele

Symbolbild / Pixabay / CC0 / Couleur

Rund 600 verschiedene Außentreppen-Aufgänge von längerer Dauer gibt es in der Schwabenmetropole. Wir waren an der schönsten vor Ort mit der Videokamera.

Von Alexander Kappen

Stuttgart. „Ich vermisse die Stuttgarter Stäffele richtig seit ich in München wohne“, teilte ein Stuttgarter dem Stuttgart Journals Reporter mit. Wir waren an der Eugensstäffelle vor Ort. Am Pfingsmontag bei sommerlichem sonnigen Wetter.

Seit dem 12. Jahrhundert wurde in den Steillagen der City Weinbau betrieben. Um an die Reben zu gelangen wurden die Treppenanlagen angelegt. Im 19. Jahrhundert war Wohnraum knapp, man entschied sich zur Bebauung der Steillagen. In der heutigen Zeit dienen die Stäffele deshalb dazu den Abstieg von den höheren Lagen Stuttgarts zum „Kesselboden“ zum Beispiel zur Innenstadt leichter zu bewältigen.

50 Stäffele tragen Namen wie zum Beispiel Doberstaffel oder Eugenstaffel, die zum Eugensplatz hinaufführt wo man einen der schönsten Blicke auf Stuttgart hat. In Heslach befindet sich die einzige Stäffele-Kreuzung der Stadt. An der Baum- und Rebenreute. Die namenlose Staffel führt zum Blauen Weg hinauf. Die Stuttgarter tragen auch den Namen „Stäffelesrutscher“. Warum das dürfte aufgrund der hohen Zahl von Treppen klar sein.

Hier das Video auf unserem You Tube Kanal:


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