Esslingen: Suchaktion nach Person im Neckar

Am Montagabend hat die Mitteilung über eine im Neckar treibende Person einen Großeinsatz der Rettungskräfte ausgelöst. Die Person konnte nur noch tot aus dem Fluss geborgen werden.

Um 17.23 Uhr wurde durch eine Zeugin über Notruf mitgeteilt, dass im Bereich des Alicenstegs eine lebende Person in der Mitte des Neckars in Richtung Stuttgart treiben würde. Passanten warfen noch einen Rettungsring ins Wasser.

Eine Streifenwagenbesatzung vom Polizeirevier Esslingen war kurze Zeit später in diesem Bereich und sah auf Höhe des Merkelparks die Person im Neckar treiben.

Von der Streifwagenbesatzung nahm ein 24-jähriger Polizeibeamter sofort einen Rettungsring und schwamm in Richtung der männlichen Person, um diese zu retten. Bevor der Beamte den Mann erreichen konnte, ging dieser im Wasser unter.

Der Polizeibeamte wurde mit einer Unterkühlung zur Untersuchung in eine Klinik gebracht, die er zwischenzeitlich unverletzt wieder verlassen konnte. Die parallel verständigten Rettungskräfte von der Feuerwehr Esslingen, die mit 27 Einsatzkräften und 8 Fahrzeugen im Einsatz waren und der DLRG suchten im weiteren Verlauf ebenfalls nach der Person.

Zudem waren mehrere Streifenwagenbesatzungen, die Wasserschutzpolizei und ein Polizeihubschrauber an den Suchmaßnahmen beteiligt. Von den 28 Einsatzkräften der DLRG waren 6 Taucher im Einsatz. Die Taucher fanden die Person gegen 19.50 Uhr auf Höhe des Merkelparks im Neckar.

Der junge Mann konnte nur noch tot aus dem Neckar geborgen werden. Die Kriminalpolizei Esslingen hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Identität des jungen Mannes steht noch nicht zweifelsfrei fest. Auch die Ermittlungen nach den genauen Umständen dauern noch an.

Zeugen werden gebeten, sich unter Telefon 0711/3990-330 beim Polizeirevier Esslingen zu melden. Dabei wäre vor allem relevant, wie und wo der Mann in den Neckar gelangt ist. (pol/fm)


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