Gefährlich: Electro-Scooter in Stuttgart

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In Bad Cannstatt fuhr vor kurzem ein jugendlicher E-Scooter-Fahrer eine Seniorin an und flüchtete. Der Bezirksbeirat Stuttgart-Mitte sorgt sich um die Sicherheit der Stuttgarter Bürger.

Von Alexander Kappen

Stuttgart. Der ADAC schlägt Alarm in Stuttgart. Die Electro-Scooter-Fahrer sind hier mit die schlechtesten in ganz Deutschland. Jeder zweite bricht die Regeln. In Städten wie Köln oder München würden von dreiviertel der Fahrer die Verkehrsregeln eingehalten.

In Bad Cannstatt war ein Jugendlicher mit seinem 15-jährigen Beifahrer auf einem elektrischen Tretroller unterwegs. Sie stießen mit einer 79-jährigen Fußgängerin zusammen, diese stürzte und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der Tretroller-Fahrer flüchtete und ist bisher nicht ermittelt worden.

Solche Vorfälle befürchtet der Bezirksbeirat Stuttgart Mitte auch auf der Königstraße. FDP-Bezirksbeirat Cornelius Hummel brachte bei der jüngsten Sitzung des Bezirksbeirats Mitte den Vorschlag ein, in der Königstraße eine Sperrzone für E-Scooter einzurichten.

Der Bezirksbeirat stimmte dem zu. Das satellitengestützte System zur Positionsbestimmung GPS soll Eingriffe technisch möglich machen. Auf der Königstraße soll man dann mit den Rollern nicht mehr fahren können. So eine Sperrzone möchte der Bezirksbeirat in der gesamten Innenstadt („Cityzone“) langfristig einrichten.

Übrigens: Im Winter kann ja bekanntlich rutschig werden. Die Anbieter der E-Scooter haben vorgesorgt. Modelle die nicht über Allwetterreifen verfügen, werden über Funk abgeschaltet, sodass für die Sicherheit der User gesorgt ist.


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