Schwäbisch Gmünd: Gefahrengut-Unfall im Einhorntunnel

Nach bisherigen Erkenntnissen geriet ein Renault, der in Richtung Aalen unterwegs war, vermutlich auf die Gegenfahrspur. Dort stieß er mit einem entgegenkommenden Sattelzug zusammen, der eventuell einen Gefahrstoff geladen hat.

Nach dem Zusammenstoß geriet der Sattelzug seinerseits auf die Gegenfahrspur. Dort wurden ein anderer Sattelzug, ein Pkw Honda sowie ein Mercedes Sprinter mit in den Unfall verwickelt.

Die vermeintliche Gefahrgut-Ladung blieb unbeschädigt. Von dieser geht laut Feuerwehr derzeit keine Gefahr aus. Die Abklärungen hinsichtlich der Art der Ladung sind im Gange.

Eine Person wurde lebensgefährlich verletzt, vier Personen wurden schwer verletzt, eine Person wurde leicht verletzt.

Der Rettungsdienst ist bzw. war mit zwei Hubschraubern, sechs Ärzten, sechs Rettungswagenbesatzungen sowie mit 36 Kräften der Schnelleinsatzgruppe und-einheit im Einsatz.

Die Feuerwehr Schwäbisch Gmünd befindet sich mit allen Abteilungen mit 13 Fahrzeugen sowie 73 Einsatzkräften vor Ort.

PHK Krötz befindet sich weiterhin zur Betreuung der Medien im Bereich des Schotterparkplatzes am Kreisverkehr der Lorcher Straße oberhalb des Tunnelsportals-West vor Ort. Erreichbarkeit: 01522 2559273.

Die umfangreichen Einsatzmaßnahmen dauern Stand 16.15 Uhr an. Mittlerweile wurden alle unbeteiligten Verkehrsteilnehmer aus dem Tunnel ausgeleitet. Es befinden nunmehr nur noch die unmittelbar unfallbeteiligten Fahrzeuge im Tunnel.


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