Daimler übergibt erste elektrische Freightliner eCascadia an US-Kunden

Daimler AG

Stuttgart / Los Angeles – Schwäbische Wertarbeit wird auch in Übersee geschätzt. Stolz vermeldet der Stuttgarter Autoriese Daimler, dass man mittelschwere und schwere E-Lkw nach in Nordamerika liefert.

Von Alexander Kappen

Die US-amerikanischen Kunden Penske Truck Leasing und NFI Industries haben in dieser Woche die ersten schweren Freightliner eCascadia Lkw (Class 8) mit einer Reichweite von bis zu 400 km (250 Meilen) übernommen. Beide Transporteure erproben bereits seit Ende 2018 den mittelschweren vollelektrischen Freightliner eM2.

Der Kunde Penske wird den Freightliner eCascadia im regionalen Einsatz in Südkalifornien betreiben. NFI setzt den schweren E-Lkw als Umsetzfahrzeug in den Häfen von Los Angeles und Long Beach ein.

Die zwei eCascadia sind die ersten schweren Trucks der insgesamt 30 Fahrzeuge starken elektrischen Innovationsflotte von Freightliner.

Die Markteinführung der beiden Lkw Freightliner eCascadia und eM2 ist derzeit für das Jahr 2021 geplant.

Globale e-Strategie durch E-Mobility Group

Seit 2018 definiert die E-Mobility Group innerhalb von Daimler Trucks marken- und spartenübergreifend die globale Strategie für Elektro¬komponenten sowie komplette E-Fahrzeuge und erarbeitet – analog zur globalen Plattformstrategie konventioneller Aggregate und Antriebs-komponenten – eine gesamtheitliche Elektroarchitektur.

Dabei zentral: maximale Nutzung von Synergien bei Daimler Trucks und optimaler Einsatz von Investitionen – auch hinsichtlich TCO (Total Cost of Ownership), dem wichtigsten Kriterium von Nutzfahrzeugkunden. Die E-Mobility Group ist global aufgestellt, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten funktionsübergreifend an diversen Standorten im weltweiten Netzwerk des Unternehmens, unter anderem in Portland/USA, Stuttgart/Deutschland und Kawasaki/Japan.


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