Drogenszene Stuttgart – wie schützen wir Jugendliche?

Symbolbild: snazz_de / freeimages.com

Stuttgart ist nicht nur eines der größten Ballungszentren Deutschlands, sondern hat auch ein großes Drogenproblem. Gemäß Kriminalstatistik verzeichnete die baden-württembergische Landeshauptstadt im letzten Jahr über 5.000 Fälle. Für die beschauliche schwäbische Metropole ein No Go. Die Heimat der Autoriesen Mercedes-Benz und Porsche kämpft mit der Rauschgiftkriminalität, vor allem Cannabis. Die Polizei hat den Dealern den Kampf angesagt, scheint aber auf verlorenem Posten zu stehen. Sie ziehen kiloweise Drogen aus dem Verkehr, der Nachschub rollt aber weiter.

Brennpunkte der Drogenszene

Der Drogensumpf ist tief in Stuttgart und die Brennpunkte liegen verstreut. Sie sind so unauffällig, wie die Drogenszene gerne bleiben würde. Mitten in Stuttgart, rund um den Rotebühlplatz tummeln sich kontaktwillige Dealer und Interessenten. Wie in jeder Großstadt ist auch die Gegend um den Hauptbahnhof ein beliebter Treffpunkt für Drogenkonsumenten. Im Prinzip steht das komplette Stuttgarter Zentrum im Visier der Drogenfahnder. Auch, wenn die Polizei verstärkt Streife läuft, austrocknen lässt sich der Sumpf nicht.

Kampf gegen Windmühlen

Immer wieder hat die Polizei Erfolge zu verbuchen. Dennoch ist es für Jugendliche noch relativ einfach, sich in der Masse der Drogensüchtigen zu verstecken. Sind sich Eltern nicht sicher, ob ihr Sohn oder ihre Tochter gefährdet ist, haben sie verschiedene Möglichkeiten. Die wenigsten werden direkt zur Polizei gehen, da sie ihre Kinder schützen möchten. Zumal auch die Polizei selbst mit Drogenkriminalität zu kämpfen hat. Sie mussten schon in den eigenen Reihen ermitteln. Ausgerechnet ein Polizeischüler wurde verdächtigt, mit Drogen in erheblichem Umfang zu handeln.

Wie schützen Eltern ihre Kinder?

Für Eltern ist es oft nicht leicht zu erkennen, ob ihr Kind mit Drogen in Berührung kam. Die meisten wissen, wie ihre eigene Jugend war. Sie probierten vieles aus, haben schon mal geraucht oder Alkohol getrunken. Koma- oder Eimersaufen stempeln viele noch als Erfahrung ab. Handlungsbedarf besteht allerdings beim Verdacht, dass sich das eigene Kind in schlechter Gesellschaft befindet. Um Gewissheit zu bekommen ist ein Weg, eine Detektei Stuttgart zu beauftragen. Geschultes Personal findet schnell heraus, ob die Sorgen der Eltern begründet sind.

Schnelles Handeln erforderlich

Ist der Verdacht unbegründet, zerstören die Eltern nicht ihr Vertrauensverhältnis zum Kind. Ihr Spross erfährt nicht einmal, dass ihre Eltern Sicherheitsmaßnahmen ergriffen. Die Eltern hingegen sind beruhigt. Bestätigt sich allerdings der Verdacht und das Kind steckt tief im Drogensumpf, ist schnelle Hilfe nötig. Das Kind braucht dann eine sofortige Suchtentwöhnung und begleitende psychologische Therapie. Durch akribische Recherche können oft auch die Drogendealer dingfest gemacht werden – eine wichtige Unterstützung der Polizeiarbeit.


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