Betrüger agieren aus Callcentern und stellen falsche Forderungen

Winnenden: Bei der Polizei Winnenden wurde am Dienstagvormittag telefonisch 36 Anzeigen wegen Betrugsverdacht entgegengenommen.

Die Bürger wurden vermutlich organisiert aus Callcentern kontaktiert, die sich in der Regel im Ausland befinden. Analog der Betrugsmasche „falsche Gewinnsprechen“ gaben sich die Anrufer heute als Mitarbeiter des Amtsgerichts Stuttgart oder einer Justizvollzugsanstalt aus. Bei den Betrügern handelt es sich erfahrungsgemäß um geschulte und sehr trickreich agierende Personen, die ihre Opfer im Laufe des Gesprächs unter Druck setzen.

Sie gaukeln den Opfern vor, dass sie zur Abwendung einer Pfändung oder einer Haftsache Geld auf ausländische Konten bezahlen müssen. Geschädigte berichten, dass sie im Laufe des Gesprächs auch gewisse Tastenkombinationen am Bedienfeld des Telefons drücken sollen. Diese Anweisungen der Gauner könnten aus polizeilicher Sicht auch lediglich zur Ablenkung dienen. (pol/fm)


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