Sachsenheim: Evakuierung nach Gasaustritt

Auf Grund der starken Regenfälle im Verlauf des Samstages kam es gegen 21.30 Uhr in der Bissinger Straße im Bereich einer Baustelle zu einem Erdrutsch, so dass eine zur Abdeckung verlegte Metallplatte abrutschte und eine Gasleitung durchtrennte.

Da eine nicht unerhebliche Menge an Gas austrat und dadurch eine erhöhte Explosionsgefahr bestand, mussten etwa 70 Bewohner der umliegenden Häuser ihre Wohnungen verlassen.

Diese wurden im Feuerwehrhaus untergebracht und vom alarmierten Ortsverband des Deutschen Roten Kreuzes dort versorgt und betreut.

Da einer der Evakuierten über starke Schmerzen im Rückenbereich klagte, wurde dieser mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht, was jedoch nicht im Zusammenhang mit dem Gasaustritt stand. Zudem mussten durch die Polizei die Durchgangsstraßen voll gesperrt werden. Zwei Mitarbeiter der Netze Baden-Württemberg kamen vor Ort und konnten den Gasaustritt stoppen.

Um ein weiteres Abrutschen des Erdreiches zu verhindern, wurde die verantwortliche Baufirma noch in der Nacht verständigt. Diese kam unverzüglich vor Ort und schüttete die Baugrube wieder zu. Ab 23.00 Uhr konnten alle Bewohner wieder zurück in ihre Wohnungen und die Vollsperrung des Durchgangsverkehrs konnte aufgehoben werden. Zu nennenswerten Verkehrsbehinderungen kam es nicht. Die Feuerwehr Sachsenheim war mit sechs Fahrzeugen und 45 Einsatzkräften ausgerückt. Das örtlich zuständige Polizeirevier Vaihingen an der Enz war mit zwei Streifenwagenbesatzungen im Einsatz. (pol/fm)


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