Ländle: Tourismus-Boom hält an

Stuttgart Tourist

Der Trend der letzten Jahre wird auch in diesem Jahr fortgesetzt: Der Tourismus im Ländle steigt stetig.

Von Dirk Meyer (pm)

Im Zeitraum Januar bis März 2019 kamen nach Feststellung des Statistischen Landesamtes in den Beherbergungsbetrieben mit 10 und mehr Schlafgelegenheiten oder Stellplätzen insgesamt 46 183 oder 1,1 % mehr Gäste an als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Auch die Zahl der Übernachtungen nahm im ersten Quartal 2019 um 231 239 oder 2,3 % zu.

Während die Zahl der ankommenden Gäste sowohl im Januar als auch im Februar 2019 über dem Vorjahresergebnis lag, war im März 2019 ein leichtes Minus von 0,7 % zu verzeichnen.

Die Zahl der Übernachtungen lag im selben Zeitraum durchgehend über dem Vorjahresniveau, dies allerdings bei verlangsamtem Wachstum.

Insgesamt wurden im Zeitraum Januar bis März dieses Jahres rund 4,2 Millionen (Mill.) Gästeankünfte und etwa 10,3 Mill. Übernachtungen gemeldet.

Nach wie vor hatten die Gäste ihren Wohnsitz mehrheitlich (rund 3,3 Mill. oder 80 %) im Inland.

Diese Gruppe buchte gut 8,3 Mill. Übernachtungen. Für die Inlandsgäste ergab sich im Zeitraum Januar bis März 2019 somit bei den Ankünften ein Plus von 2,4 % und bei den Übernachtungen von 3,3 %.

Bei den ausländischen Gästen ist nach deutlichen Zuwächsen im Vorjahreszeitraum eine Trendwende in den Negativ-Bereich zu verzeichnen: Die Zahl der Ankünfte sank um 3,8 % auf rund 0,8 Mill., die Anzahl der Übernachtungen um 1,6 % auf knapp 2,0 Mill.

Auch die regionale Analyse zeigt in der Gesamtschau eine schwächere Dynamik: Im 1. Quartal 2019 konnten nur vier der neun Reisegebiete Baden-Württembergs eine Steigerung der Übernachtungszahlen gegenüber dem Vorjahreszeitraum verbuchen.

Überdurchschnittliche Zuwächse bei den Übernachtungen erreichten die Reiseregionen Württembergisches Allgäu-Oberschwaben (+47,4 %) und Hegau (+7,0 %).

Die übrigen Reisegebiete lagen im 1. Quartal teils knapp, teils deutlicher unter dem Landeswert (+2,3 %): Das Nördliche Baden-Württemberg (+1,9 %), die Schwäbische Alb (+0,3 %), die Region Stuttgart (−0,1 %), der Südliche Schwarzwald (−0,7 %), der Nördliche Schwarzwald (−1,2 %), der Mittlere Schwarzwald (−2,9 %) und der Bodensee (−7,0 %).


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