Preise am Bau steigen enorm

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Stuttgart / Baden-Würrtemberg. Die Preise für Bauleistungen übertrafen im 1. Quartal 2019 die Ergebnisse von 2018 erneut.

Von Dirk Meyer (red)

So lagen die Bauleistungspreise für den Neubau von Wohngebäuden mit einem Indexstand von 113,8 um 4,8 % über dem Vorjahresquartal.

Die Preise für Rohbauarbeiten für Wohngebäude (+5,8 %) zogen merklich an. Besonders deutlich verteuerten sich dabei die Bauleistungen bei den Mauerarbeiten (+7,4 %), Erdarbeiten (+6,3 %) und Betonarbeiten (+6,1 %).

Die Preissteigerung für Ausbauarbeiten (+3,9 %) war weniger stark ausgeprägt, auch wenn für Metallbauarbeiten (+6,6 %) spürbar mehr verlangt wurde.

Die Instandhaltung von Wohngebäuden ohne Schönheitsreparaturen verteuerte sich binnen Jahresfrist um 3,6 %. Für Schönheitsreparaturen in einer Wohnung erhöhten sich die Preise um 2,8 %.

Im Nichtwohnungsbau stiegen die Bauleistungspreise ebenfalls. Für Bürogebäude (+4,8 %) und gewerbliche Betriebsgebäude (+4,8 %) zogen die Preise spürbar an. Auch im Straßenbau (+5,7 %), bei Brücken im Straßenbau (+5,3 %) und bei Ortskanälen (+5,1 %) war erneut deutlich mehr zu bezahlen als im 1.Quartal 2018.

Seit dem 3. Quartal 2018 erfolgt die Berechnung des Baupreisindex auf der neuen Basis 2015 (2015=100) und löst damit die alte Berechnung auf Basis des Jahres 2010 ab. Eine Überarbeitung des Baupreisindex findet üblicherweise alle 5 Jahre statt.


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