Baugewerbe im Ländle macht weiter kräftig Umsatz

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Das zulassungspflichtige Handwerk Baden-Württembergs erwirtschaftete im 3. Quartal 2018 ein Umsatzplus von 4,1 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Die Zahl der Beschäftigten lag auf dem Niveau des 3. Quartal 2017.

Von Dirk Meyer

In nahezu allen Gewerbezweigen des zulassungspflichtigen Handwerks in Baden-Württemberg waren auch im 3. Quartal 2018 Umsatzzuwächse zu beobachten, die allerdings meist niedriger als im letzten Quartal ausfielen. 

Dies teilte das Statistische Landesamt Baden-Württemberg auf der Grundlage vorläufiger Ergebnisse der Handwerksberichterstattung mit.

Das größte Umsatzplus gegenüber dem 3. Quartal des Vorjahres erreichten die Handwerksunternehmen im Bauhauptgewerbe mit einer Zunahme von 7,9 %, gefolgt +5,2 % von den Handwerken für den gewerblichen Bedarf (zum Beispiel Feinwerkmechaniker, Metallbauer) und dem Ausbaugewerbe (+3,6 %).

Im Gesundheitsgewerbe (hierzu zählen unter anderem Augenoptiker und Zahntechniker) und im Kraftfahrzeuggewerbe lagen die Umsätze um 2,8 % bzw. 2,7 % über dem Vorjahresniveau.

Weiteres Handwerk im Minus

In den Handwerken für den privaten Bedarf (bedeutendste Gruppe sind hier die Friseure) waren die Umsätze leicht (–0,7 %), im Lebensmittelgewerbe dagegen kräftiger rückläufig (–4,1 %).

Bei der Beschäftigtenentwicklung zeigten sich die Gewerbezweige uneinheitlich. So ging die Zahl der Beschäftigten in den Handwerken für den privaten Bedarf um 3,1 %, im Lebensmittelgewerbe um 2,1 % und im Gesundheitsgewerbe um 1,1 % zurück.

Kfz-Gewerbe im leichten Plus

Nahezu unverändert blieben die Beschäftigtenzahlen im Ausbau- sowie im Kraftfahrzeuggewerbe, während sowohl im Bauhauptgewerbe (+1,3 %) als auch in den Handwerken für den gewerblichen Bedarf (+1,8 %) Zunahmen zu verzeichnen waren.


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