Mikrozensus BW: Wer wie im Ländle wohnt

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Nach dem aktuellen Mikrozensus lebten 2017 knapp 5,3 Millionen (Mill.) Haushalte mit Haupt- oder Nebenwohnsitz in Baden-Württemberg. Das sind über 2,5-mal so viele als im Jahr 1950 stellt das Statistische Landesamt fest.

Die seit 1950 durchgeführte Volkszählung ermittelte 2,1 Mill. Haushalte. Die Zahl der Einwohner Baden-Württembergs hat im gleichen Zeitraum lediglich um knapp 70 % zugenommen.

Die Zahl der Haushalte stieg deutlich stärker als die Einwohnerzahl, da die Haushaltsgrößen stark zurückgegangen sind.

1950 waren die meisten Haushalte 2-Personenhaushalte. Sie machten knapp ein Viertel der Haushalte aus. Dahinter folgten mit rund 23 % die 3-Personenhaushalte.

Singlehaushalte machten rund ein Fünftel der Haushalte aus. In je rund einem Sechstel der Haushalte gab es vier bzw. fünf und mehr Personen.

Seit Mitte der siebziger Jahre sind Alleinstehende die häufigste Haushaltsform. Fast 40 % der Haushalte bestand 2017 aus nur einer Person.

Zwei Personen gab es in knapp einem Drittel der Haushalte. Größere Haushalte haben stark an Bedeutung verloren.

Nur noch knapp 13 % der Haushalte hatten 2017 3 Personen, in 11 % der Haushalte lebten 4 Personen. 5 und mehr Personen leben nur noch in rund 4 % der Haushalte.

Anteil der Haushalte mit Kindern sinkt

In den Jahren 2011 bis 2017 hat die Zahl der Haushalte insgesamt um 7,5 % zugenommen, die Zahl der Singlehaushalte hingegen um 11,6 %.

Die Zahl der Haushalte mit Kindern ist mit rund 1,1 Mill. fast stabil geblieben (Zunahme um 0,3 %). (red/tm)


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