Männermode: Diese drei Klassiker sind im Herbst und Winter ein Muss

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Die meisten Modetrends schlagen ein wie eine Bombe und verschwinden genauso schnell wieder in der Versenkung, ohne dass ihnen jemand nachweint. Anders verhält es sich mit Klassikern. Sie kommen nie aus der Mode, sondern treten höchstens eine Zeit lang aus dem Rampenlicht und warten auf ihr großes Comeback. Diesen drei Klassikern sollten Männer jetzt ganz besondere Beachtung schenken.

Chino-Hosen: Lässige Eleganz

Ob sportlich mit Kapuzenpulli, im Smart-Casual-Look mit Hemd und Pullover oder elegant mit Sakko oder Blazer: Chinos trumpfen mit ihren vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten auf. Die bequeme und dennoch elegante Stoffhose ist aus keinem gut sortierten Kleiderschrank wegzudenken und passt zu sämtlichen Stilen. Business-Kleidung darf mittlerweile auch legerer ausfallen – damit sind Chinos die perfekte Alternative zu Anzugshosen. Denn die unterschiedlichen Ausführungen aus Cord, Baumwolle und Kaschmir sind weitaus präsentabler als Jeans, eignen sich aber genauso auch zum Tragen an kalten Tagen. Besonders erfrischend sehen die aktuellen herbstlichen Curry-, Gewürz- und Brauntöne aus, aber auch mit klassischen Farben wie Dunkelblau, Anthrazit und Schwarz sind Männer immer gut angezogen.

Hoch die Kragen!

Hohe Kragen bestimmen die Herbst- und Winter-Looks für Herren in dieser Saison. Gemeint sind damit nicht etwa hochstehende Kragen von Polohemden: Der klassische Rollkragenpulli aus Wolle hält wieder Einzug in die Kleiderschränke. Er eignet sich perfekt für praktische Zwiebel-Looks und damit auch für wechselhafte Wetterlagen. Darüber hinaus passt er zu vielen Kleidungsstilen. Turtleneck-Shirts mit halbem Rollkragen werden sowohl unter warmen Norweger-Pullis als auch zu Sakkos und Hemden getragen. Besonders rustikal wirkt ein Turtleneck in Kombination mit groben Strickpullis und Biker-Boots; eleganter wird es mit einem Turtleneck aus Kaschmir unterm Sakko. Zu Denim passt ein Rolli aus Baumwolljersey gut. Wer es besonders modisch, lässig und sportlich mag, findet Stehkragen jetzt auch an Sweatshirts und Fleecejacken, die von Streetwear, Sport- und Outdoor-Kleidung inspiriert sind.

Cord hat sein angestaubtes Image abgelegt

Dem in den 1970er- und 1980er-Jahren beliebten Cordstoff haftete lange etwas Streberhaftes und Altbackenes an – bis ihm etwa vor einem Jahr große Modelabels in ihren aktuellen Kollektionen neues Leben einhauchten. Sakkos, Hosen, Jacken, Hemden, Mützen und sogar Schuhe: Der Rippensamt ist derzeit überall zu finden. Aktuell präsentiert sich der Stoff nicht nur als grober Breitcord, sondern auch als feiner Babycord. Cord bestimmt die Männermode im Herbst und Winter und eignet sich perfekt für einen Materialmix. Man sollte Cord dabei nur dezent einsetzen: Wenn es sich nicht gerade um einen Cordanzug handelt, sollte nur ein Teil des Outfits aus Cord bestehen.


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