Extremfälle von Ausgesperrten

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Niemand steht gern vor verschlossenen Türen, doch ist auch niemand gefeit davor, eines Tages seinen Schlüssel zu vergessen. Manche Menschen kommen dabei auf die kuriosesten Ideen. Dabei liegt es doch nahe, sich einen Schlüsseldienst zu suchen, der auf die Haus- und Wohnungsöffnung spezialisiert ist und in der Regel schnell anrückt. Im Folgenden sind einige Extrembeispiele aufgelistet, die wirklich passiert sind. Sie sollen warnende Beispiele dafür sein, wie man es in einer solchen Notlage nicht machen sollte:

Doppeltes Pech eines 48-Jährigen

Doppeltes Pech hatte ein 48-jähriger Mann in Iserlohn. Als er am Abend sein Mehrfamilienhaus betrat und seine Wohnungstür aufschließen wollte, stellte er fest, dass er seinen Wohnungsschlüssel vergessen hatte. In seiner Not beschloss er, die Scheibe seiner Wohnungstür einzuschlagen, um von innen seine Wohnungstür aufzumachen. Bei seinen Versuchen blieb er allerdings in der Scheibe stecken und konnte sich aus seiner misslichen Lage nicht mehr befreien. Mit Schreien machte der Mann auf seine Notlage aufmerksam und konnte dadurch andere Hausbewohner alarmieren. Diese riefen die Polizei, die sich wirklich als Freund und Helfer entpuppte, denn die Beamten befreiten den Mann aus seiner Notlage. Der Tag endete für den Mann allerdings im Krankenhaus, denn bei seinen Versuchen, wieder in seine Wohnung zu gelangen, zog er sich mehrere Schnittverletzungen zu.

In die eigene Wohnung eingebrochen

Einen anderen misslichen Verlauf nahm die Geschichte eines 19-jährigen Mannes aus Kaiserslautern. Auch er hatte am Abend seinen Schlüssel vergessen und versucht, in seine Wohnung einzubrechen. Im Gegensatz zu seinem Leidensgenossen aus Iserlohn war er dabei zwar erfolgreich. Seine Nachbarn verständigten allerdings die Polizei, weil sie einen wirklichen Einbrecher vermuteten. Die Polizei fand in der Wohnung drei junge Männer vor, unter denen sich der 19-Jährige als Wohnungsinhaber ausweisen konnte.

Bei einer Kletteraktion ums Leben gekommen

Besonders tragisch endete ein solches Versehen auf der Ferieninsel Mallorca. Hier hatte der ausgesperrte Wohnungsinhaber, der seine Wohnung im 6. Stockwerk hatte, zunächst Nachbarn gebeten, über ihren Balkon über die Außenfassade in seine Wohnung zu gelangen. Nachdem ihm diese Bitte verweigert worden war, hatte der Inhaber zur Selbsthilfe gegriffen und sich ein Seil besorgt, mit dem er sich Zugang zu seinem Balkon sichern wollte, um von dort aus in seine Wohnung zu gelangen. Während seiner Kletteraktion riss allerdings das Seil und der Mann stürzte in die Tiefe.

Gefahr auf dem Dach

Ein anderer Unglücksrabe stellte an einem frühen Morgen fest, seinen Schlüssel vergessen zu haben. Da sein Mitbewohner trotz mehrmaligem Schellen nicht wachzukriegen war, griff auch dieser Mann zur Selbsthilfe und kletterte auf das Hausdach, wo er vorher ein offenes Dachfenster gesehen hatte, über das er in sein Haus zu gelangen dachte. Dieser Mann stürzte dabei zwar nicht in die Tiefe, brachte sich aber in eine ausweglose Situation, sodass er von der Feuerwehr vom Dach geholt werden musste. Bei dem Einsatz war endlich auch sein Mitbewohner wach geworden, der seinem Kollegen nun die Tür öffnen konnte.

Sich auf der Hausfassade verirrt

Ebenfalls eine lange Fassade kletterte ein 23-Jähriger in Neubrandenburg hoch, der seine Wohnung unglücklicherweise in der 13. Etage hatte. Dabei verirrte er sich und verlor zunehmend die Orientierung. Er gelangte so auf mehrere Nachbarbalkone. Als er nicht mehr weiterwusste, klopfte er schließlich bei einem Nachbarn an, sodass Feuerwehr und Polizei anrücken mussten. Die Polizei stellte schließlich fest, dass der Kletterkünstler 1,7 Promille im Blut hatte.

Die Hauswand eingefahren

Eine andere Form der Selbsthilfe unternahm ein Urlauber im britischen Skegness, der mit seinem Auto einfach die Hauswand einfuhr. Zwar gelangte er so tatsächlich zurück in seine Wohnung. Die nun folgenden Kosten sowie die Konflikte mit Polizei und Hauseigentümer dürften allerdings mit dem Nutzen seiner Aktion in keinem Verhältnis stehen.


2 Kommentare

  1. Maja

    Hahaha, es gibt schon Einfälle….

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  2. J. Karl

    Also da würde ich lieber einen Schlüsseldienst anrufen, wir hatten auch letztens den Schlüssel drinnen vergessen, aber mit der Hilfe eines Handwerkers waren wir relativ schnell wieder drinnen

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